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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - No Escape 2012 (Blu-ray)
Band FILM
Titel WWE - No Escape 2012 (Blu-ray)
Label/Vertrieb Clearvision / Alive
Homepage de.wwe.com
Veröffentlichung 12.10.2012
Laufzeit 234:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 11 von 15 Punkten
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"No Escape" ist mal wieder ein neuer PPV der WWE... und auch nicht. Wie vor einiger Zeit bereits angesprochen, hat Deutschland bei der Namensnderung des traditionell letzten PPVs vor Wrestlemania, namentlich "No Way Out" nicht mitgespielt. Auch ich fand den Wechsel zur "Elimination Chamber" zu plump, man muss schlielich nicht alles mit der Brechstange aufgedrckt bekommen. Das wre auch weiter alles gar nicht so wild gewesen, htten, ja htten die Verantwortlichen in Stamford nicht kurzerhand Namensrecycling betrieben und "No Way Out" als neuen, alten Titel wieder ausgebuddelt. Bevor die deutschen Fans also nicht mehr wissen, von welchem "No Way Out" jetzt berhaupt gesprochen wird, heit das Event bei uns nun halt "No Escape" und die, quasi erste Auflage dieser Veranstaltung startet auch gleich mit einem absoluten Kracher.

World Heavyweight Champion Sheamus muss sich Herausforderer Dolph Ziggler stellen und dieser kitzelt das Beste aus dem irischen Krieger heraus. Beginnt das Match fast so fatal wie das Mania-Debakel, wei Ziggler die ganze Geschichte doch verdammt spannend zu halten. Lautstarke "Let's Go Ziggler!" aber so gut wie keine "Let's Go Sheamus"-Rufe lassen auf ein verdammt cooles Publikum schlieen, dass dem Rotschopf jedoch Unrecht tut. Zu einem guten Match gehren immer zwei, und dieses hier war fantastisch! Was fr ein Finish...
"Boring!"-Rufe zurecht beim nchsten... nein, kein Match. Santino Marella trifft auf Ricardo Rodriguez in einem Tuxedo-Match, oder wie auch immer man das nennen kann. Sieger ist, wer seinem Gegner zuerst den Anzug vom Leib reien kann. Humor ist ja bekanntlich Geschmackssache, dennoch wrde ich "groe Scheie" als allgemeingltiges Fazit gelten lassen.
IC-Champ Christian muss anschlieend seinen Titel gegen den rechtmigen Herausforderer Cody Rhodes verteidigen, und ist die erste Hlfte der Auseinandersetzung ganz ok, so ist der Rest richtig gut. Der Tag an dem Christian (oder auch Dolph Ziggler) mal ein richtig schlechtes Match zeigt wird wohl so schnell nicht kommen.
Im darauf folgenden Fatal 4 Way sollen die nchsten Herausforderer auf die, langsam wieder an Prestige gewinnende, Tag Team Championship ermittelt werden. Primo & Epico, Justin Gabriel & Tyson Kidd, Titus O'Neill & Darren Young (The Prime Time Players) sowie die Usos treten in diesem unterhaltsamen Gerangel gegeneinander an. Kann man gucken.
Triple H entert daraufhin den Ring und macht eine klare Ansprache in Richtung Brock Lesnar. Mich hat es nicht bewegt und ich glaube, auch das Publikum vor Ort war schon mal begeisterter.

Die Diven... Was soll ich noch gro zu einem Titel schreiben, dessen Wert dazu verlockt, ohne die Pause-Taste zu drcken die Toilette aufzusuchen?! Die Division ist im Arsch! Jetzt ist es raus. Was soll ich aber sonst zu der grauenhaften Darbietung schreiben, die Diven-Championesse Layla hier bietet. Mein letzter Respekt ist hinber wenn ich sehe, wie die Titeltrgerin selber die ganze Damenumkleide mit ihrem Kasperltheater lcherlich macht. Da kann auch leider ein Talent wie Beth Phoenix nichts mehr retten. Echt bitter.
Die "Mexican Sensation" Sin Cara bekommt kurz darauf von Undercarder Hunico erst mal mchtig den Arsch voll (man entschuldige, aber der Hype um den Typ...) und auch die "We Want Ryder!"-Rufe sprechen nicht gerade fr das Match. Zwar gewinnt der Luchador (berraschung), doch Hunico durfte sich in der kurzen Zeit verhltnismig eindrucksvoll darstellen.
Im Promofilmchen vor dem Co-Main Event (ein Unding, hier geht's um den wichtigsten Titel der Promotion) bekommt man, gerade als Neuling nur bedingt die Zusammenhnge erklrt.

Kane, sowie Daniel Bryan haben es in einem Triple Threat Match auf CM Punks Gold abgesehen. Dazu kommt noch die wirre Liebesgeschichte mit AJ, doch was folgt ist beste Unterhaltung, die auch an diesem Abend nicht mehr getoppt werden soll. Ein hohes Tempo, Abwechslung und ordentlich Fratzengeballer; so drfen nicht nur Death Metal Platten klingen, so macht auch Pro Wrestling Spa. Alles super, wenngleich der Schluss, gerade aus "Smark"-Sicht auch so nicht ntig war.
Im Obligatorischen Ryback "Squash"-Match durften erneut zwei lokale Handlampen dran glauben. Kurz und unterhaltsam wie gehabt. Gebt dem Mann mal grere Aufgaben!
Im Main Event geht es, wie so oft nicht um einen Titel, sondern um WWE-Posterboy John Cena. Nicht, dass ich was gegen den Guten htte, doch sollte es nicht der Titel sein, der einen Platz im Main Event verdient hat?! Auch wenn Cena diesen nicht hlt?!
So ging es halt um John Laurinaitis, Big Show und... Cena eben. Sollte dieser es schaffen, Big Show zu besiegen, so wrde Mr MacMahon hchstpersnlich John Laurinaitis feuern. Wie so oft bestand auch diesmal kaum eine Chemie zwischen den beiden Athleten, wenngleich die Chose im Ganzen gesehen schon ganz gut unterhalten kann.
Im Groen und Ganzen waren die beiden Matches um die wichtigsten Titel der Promotion ganz klar die Showstealer. Das Drumherum reichte von "gut" bis "unterirdisch", wobei letztere Rubrik glcklicherweise zeitlich nicht ins Gewicht fiel. Das rettet den PPV dann auch vorm Reinfall. Blu-ray kaufen? Auf jeden Fall! Bonusmaterial ist wieder mal von RAW und Smackdown enthalten.
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