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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Der Übergang - Rites of Passage (Blu-ray)
Band FILM
Titel Der Übergang - Rites of Passage (Blu-ray)
Label/Vertrieb Universum Film
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Veröffentlichung 16.11.2012
Laufzeit 97:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Partys, saufen, kiffen, das scheint laut "Rites Of Passage - Der Übergang" das Leben der Studenten zu sein, die in dieser Uni nur 4,1 als Durchschnitt brauchen um angenommen zu werden. Am Anfang des Filmes sieht man eine exzessive Party und lernt den Stechapfeltee trinkenden Benny kennen. Dessen Bruder Nathan will auf der Ranch ihrer Eltern ein spirituelles Ritual durchführen wie bei dem Indianerstamm den sie gerade als Thema an der Uni behandeln. Professor Nash ein zutättowierter Studentinnenflachleger (völlig unrealistisch: Stephen Dorff) kommt mit und auch Benny ist vor Ort und gar nicht begeistert. Er hat im Rausch eine Bekannte entführt, da er sie als seine Indianerfrau ansah. Könnt ihr noch folgen? Der durchgeknallte, mit einer Stoffpuppe redende Kiffer Delgado (Christian Slater) lebt auch auf der Farm. Dieser hegt derbe Rachegelüste weil seine Frau und Kind bei einem Autounfall unverschuldet getötet wurden. Als er auf zwei der Truppe trifft, geht sein Rachefeldzug los!
Krude Geschichte höre ich da jemand sagen? Nein! Wieso denn? Die Geschichte ist total bescheuert! Als hätte der Drehbuchautor zu viel geraucht. Hier wird einfach alles zusammen gewürfelt, Slasherfilm, Drogentrip, Teeniestreifen. Vieles wirkt gewollt witzig, das Meiste ist aber abstrus und man fiebert niemals mit, sondern schüttelt eher den Kopf aufgrund der blöden Handlung.
Dorff als Professor geht gar nicht und spielt cool wie ein Privatdetektiv oder Bulle, mit seinen Tattoos sieht er dann eher wie ein Gangmitglied aus. Slater ist bemüht, aber sein seltsames Outfit macht es ihm schwer vom Zuschauer ernst genommen zu werden.
Am Ende ist man froh, wenn der Film vorbei ist.
Was ich zugute halten muss, ist die gute Machart, hier wirkt optisch nichts trashig oder ultrabillig, handwerklich ist das Alles im grünen Bereich. Das Bild der Blu-ray lässt auch keine Wünsche offen. In den Extras wird sich nur selbst gelobt, was hier keiner braucht.
Insgesamt ein Film den nur Freunde total verrückter Geschichten gut finden werden und das nur, wenn sie nicht nüchtern sind!
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