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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Zombie City - Eine Stadt zum Anbeißen (Blu-ray)
Band FILM
Titel Zombie City - Eine Stadt zum Anbeißen (Blu-ray)
Label/Vertrieb 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
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Veröffentlichung 18.10.2012
Laufzeit 80:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Zombies, Zombies, Zombies. Seit einigen Jahren sind die fauligen Gesellen wieder in aller Munde, und tummeln sich gleich Scharenweise auf unseren Bildschirmen. Jedoch nicht lediglich wie in den seligen 80ern in hintersten Videothekenecken, sondern in Form von großen Kinoproduktionen, TV-Serien und auch jeder Menge B- und C-Beiträge aller Couleur. Das dachte sich im Jahr 2005 dann auch Regisseur Stephen Bradley, und drehte die Zombiekomödie "Boy Eats Girl".
Moment, 2005? Richtig gelesen, der Streifen erschien längst auf DVD in unserem Land, und erfährt nun unter dem neuen (und dämlichen) Titel "Zombie City - Eine Stadt zum Anbeißen" eine Neuveröffentlichung, diesmal dann gleich auf Blu-ray.
Die Geschichte bleibt dabei aber dieselbe, und ist, wie bei allen Komödien mit den laufenden Leichen, schnell erzählt. Der junge Nathan ist in seine Schulkollegin Jessica verknallt. Dummerweise sieht er sie mit jemand anders, und entschließt sich volltrunken am Strick zu baumeln. Seine Mutter ist gar nicht erfreut darüber, und erweckt den Sohnemann mit einem okkulten Buch aus einer Kirchenausgrabung wieder zum untoten Leben. Fortan plagt ihn gar der Hunger auf saftiges Filet vom Humanoiden, und so begibt es sich, dass die Zahl der Zombies im Städtchen rapide zunimmt.
Der Versuch eine Zombie-Komödie mit Highschool-Versatz zu drehen ist nicht gänzlich neu, und das Genre ansich wurde aus Großbritannien auch schon hinreichend bedient. Taugt das Ganze also was? Die Antwort kann man getrost kurz und prägnant geben: Ja. Die Darsteller sind ok, die Effekte sehen nicht übel aus, und auch wenn die Witzchen nicht immer zünden wollen, fühlt sich der geneigte Fan durchaus unterhalten. Nebenbei bemerkt stammen die SFX aus der Hand von Bob Keen, der sich seine Sporen im Lauf der Jahre schon mehr als verdient gemacht hat ("Waxwork 1 und 2", "Hellraiser 3", "Nightbreed"). Für eine gemütliche Samstagabend Schnitzelnummer taugt das Teilchen somit allemal, und wer die DVD noch nicht hat, kann ja nun zur neu betitelten blauen Scheibe greifen.
Die Blu-ray selbst geht technisch in Ordnung, und bietet neben dem obligatorischen Trailer auch noch ein kurzes Making Of, Interviews mit Cast und Crew sowie eine Bildergallerie.
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