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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GOJIRA - The Way Of The Flesh Alive
Band GOJIRA
Titel The Way Of The Flesh Alive
Label/Vertrieb Mascot Label Group / Rough Trade
Homepage www.gojira-music.com/
Veröffentlichung 08.06.2012
Laufzeit 170:00 & 80:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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GOJIRA sind momentan in aller Munde. Nicht nur, dass man gerade erst ein hoch gelobtes neues Studioalbum verffentlicht hat. Auf dem aktuellen Rock Hard ziert Joe Duplantier gemeinsam mit seinem Idol James Hetfield das Cover und gibt sich im mehrseitigen gemeinsamen Interview als bescheidener, aber durchaus selbstbewusster Jungstar. Das erinnert mich alles ein wenig an die Erfolgsgeschichte von Volbeat, wenngleich die Franzosen natrlich einen weitaus weniger kommerziellen Sound fahren wie die Dnen um Hetfield-Spezie Poulsen.

Dankenswerterweise hat Mascot mir die Deluxe-Version von "The Way Of The Flesh Alive" zur Verfgung gestellt, sodass der Umfang des Gesamtpackages mit knapp drei Stunden Konzertbildern, plus Bonus, plus Dokumentation, plus eine gute Stunde Livemucke aus der Konserve allein schon beeindruckt. Die Aufmachung ist ebenfalls sehr wertig, was auch an dem GOJIRA-typischen Artwork liegt, das mich ein wenig an Voivod erinnert, so wie die Franzosen berhaupt die kleinen Brder der kanadischen Urgesteine sein knnten. Dabei meine ich nicht nur die hnliche Musikrichtung oder den frankophilen Background, sondern auch den knstlerischen Anspruch den beide Bands gemein haben.

Die beiden DVDs sind trotz fast deckungsgleicher Setlist vllig unterschiedlich. Die Garorock-Show ist perfekt in Szene gesetzt: Glasklarer Sound, schnelle Schnitte, optische Spielereien etc.. Vielleicht inspiriert durch die gemeinsame Tour mit Metallica, die in der anschlieenden Dokumentation Raum findet. Interessant sind die letzten drei Stcke, die bei einem frheren Gig an gleicher Stelle mitgeschnitten wurden und sehr schn die Entwicklung des Quartetts zeigt. Im Blickpunkt steht eindeutig Joe, aber auch sein Bruder Mario wei durch seine ausgeprgte Rhythmik hinter seinem minimalistisch wirkenden Schlagzeug zu berzeugen. Das Konzert in Bordeaux wurde sehr roh belassen und zeigt GOJIRA wie man sie live kennt: Intensiv, publikumsnah, rau. Sollte ich Anspieltipps geben, fiele meine Wahl auf "A Sight To Behold", an dessen Anfang Joe beweist wie variabel er singen kann, und "Flying Whales", das der o.g. James Hetfield von GOJIRA berzeugte als er es zum ersten Mal im Radio hrte.
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