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Irgendwo habe ich mal gelesen, das Vielfilmer Nicolas Cage Geldprobleme hat und dehalb einen Streifen nach dem anderen raushaut! Vielleicht lies er sich deshalb auch auf die Fortsetzung dieser mittelprächtigen Marvel Comicverfilmung "Ghostrider" ein. Der Film wurde komplett in Osteuropa, leider auch ohne Eva Mendez aus Teil 1 gedreht, was viele andere Firmen auch zur Kosteniminimierung machen. Die Geschichte ist sehr simpel und aus anderen Streifen bekannt: Johnny Cage alias der Ghost Rider it irgendwo hinter dem ehemaligen eisernen Vorhang und versucht mit Drogen und Medikamenten seinen Dämon zu unterdrücken, doch er wird um Hilfe gebeten und muss einen circa 13 Jahre alten Jungen vor dem Teufel bewahren. Dieser braucht den Bub für ein Ritual. Dabei gibt es jede Menge Action und Verfolgungen auf dem (diesmal anderen) Motorrad. Das Alles wird gradlinig ohne große Überraschungen erzählt. Ausfälle nach oben und unten gibt es keine, die Effekte sind beim Rider etwas zurückgefahren, einmal starrt er minutenlang einen Bösewicht an, was ohne Effekte lächerlich wirkt. Auch haben die Ketten früher gebrannt. Der Teufel it diesmal auch nicht Peter Fonda, sondern der aus "Rom" bekannte Ciaran Hinds. Jener mimt den Standardbösen ganz gut, Cage spielt austauschbar via Autopilot seine Rolle und auch der Rest ist nicht herausragend. Irgendwie ist "Ghost Rider - Spirit Of Vengeance" wie ein B-Movie mit doppelt und dreifachem Budget sonstiger Schundfilme, dazu noch in ordentlichem HD Bild und gar als 3D vorhanden, was ich wegen nicht vorhandenem Eqipment nicht testen konnte. Mit 90 Minuten Bonusmaterial, teilweise nur in 3D hat man aber wirklich mehr zu bieten als manch richtig guter Film. Ein anderes Indiz für die Kategorie B-Film ist die Nebenrolle von Christopher Lambert ("Highlander"). Insgesamt ist der Streifen nicht so mies wie viele sagen, aber auch nicht gut: Fazit: man kann sich damit berieseln lassen, auch im Kreise der nicht ganz so jungen Familie (FSK 12). Danach ist er direkt vergessen. |
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