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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Livid - Das Blut der Ballerinas
Band FILM
Titel Livid - Das Blut der Ballerinas
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 10.05.2012
Laufzeit 90:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Horrorstreifen aus franzsischen Landen sind dem Genrepublikum nun schon seit einigen Jahren eine mehr als willkommene Kost! Das liegt sicher auch daran, dass die sdwestlichen Nachbarn was Gewalt angeht kein Blatt vor die Kamera legen, und stellenweise mal so richtig rumsauen, ganz um rger unserer deutschen Filmzensoren.
Nun haben sich zwei Regisseure bereits 2007 zusammengetan, und uns den Splatterknaller "Inside" prsentiert, der fr den ein oder anderen sicher die Grenzen des filmisch Machbaren neu ausgelotet hat. Eben diese beiden haben sich nun erneut daran gemacht uns cineastisch zu versorgen, und dabei kam "Livid - Das Blut der Ballerinas" heraus.
Im lndlichen Frankreich beginnt die junge Lucy als Krankenpflegerin in Privathaushalten. Dort kommt sie auch in das groe und alte Anwesen der komatsen Mrs. Jessel. Da die alte Dame angeblich einen Schatz im Haus versteckt haben soll, kommt Lucy des nchtens mit ihrem Freund William und dessen Bruder Ben zurck, um eben jenen zu suchen. Sie haben allerdings nicht mit dem gerechnet, was sich in der alten Htte so alles vorfinden lsst!
Nachdem ich mit "La Horde" und "Die Meute" mittelfristige bis schwere Enttuschungen aus Frankreich hinnehmen musste, waren meine Erwartungen an diesen Schinken hier zugegeben nicht sonderlich hoch. Einerseits war ich daher positiv berrascht, dass hier ein durchaus atmosphrischer und solide gedrehter Gruselfilm bei herumkam, andererseits gibt es dennoch ein wenig Grund zum meckern. Das Setting und die Effekte sind zwar groartig, aber da sind wir auch schon beim Thema. Die Splattereinlagen htte ich persnlich nicht gebraucht! Sie wirken in, angesichts der doch eher an alte Gruselwerke erinnernden Geschichte, irgendwie aufgesetzt und deplaziert. Ebenso das Ende, welches dann etwas in Erklrungsnten gipfelt, htte man besser umsetzen knnen. Unterm Strich kann man aber sagen, dass dies Jammern auf hherem Niveau ist, und die Regisseure haben hier abermals ordentliche Arbeit abgeliefert, was beim Fan durchaus ankommen drfte.
Die DVD bietet neben dem O-Ton leider lediglich einige Trailer als Extras.
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