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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Magic Beyond Words
Band FILM
Titel Magic Beyond Words
Label/Vertrieb Edel Germany GmbH
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Veröffentlichung 27.04.2012
Laufzeit 90:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Verfilmte Biografien ob autorisiert oder nicht finde ich immer ganz interessant. Das ist auch beim Film "Magic Beyond Words" so, dessen dmlichen deutschen Bandwurmtitel ich bewusst weglasse. Es geht hier natrlich um die Britin Joanne Rowling die Harry Potter erfand und so von Sozialhilfe quasi zur reichsten Britin wurde. Diese Art von Karrieren lieben und glorifizieren die Amis ("The American Dream") und haben die "vom Tellerwscher zum Millionr" Geschichte natrlich mit Anspielungen auf den berhmten Zauberlehrling in Darstellernamen und Fantasyelementen routiniert frs TV verfilmt. In der Rolle der 1965 geborenen Joanne ist die Serienschauspielerin Poppy Montgomery (auf so Namen kommt man nur in den USA!) die s, herzlich spielt und dabei wie die anderen Darsteller eine solide Figur abgibt. Mit kurzen Abstechern in die Kindheit und Teeangerjahre konzentriert sich die Geschichte auf Rowling nach dem Universittsabschluss. Sie hat verschiedene Jobs die ihr aber alle nicht gefallen, als ihre Mutter mit 45 Jahren an MS stirbt und sie als Lehrerin nach Portugal geht. Dort lernt sie einen schleimig-charmanten Einheimischen kennen und heiratet schnell. Nach Geburt des Kindes und Arbeitslosigkeit des Mannes flieht Rowling vor dem neuerdings aggressiven Trinker nach England und muss von Sozialhilfe leben. Ihr ganzes Leben schreibt sie schon an einem Buch ber einen Zauberlehrling. Mit kleiner Kritik gegen das soziale Netz der Briten gewrzt und recht schnell abgehandelt boxt sich die Dame mit Untersttzung ihrer Schwester durch. Nebencharaktere wie Schwager, Vater oder der beste Kumpel zu Schulzeiten verschwinden einfach und werden nicht mehr erwhnt. Das ist etwas schade. Die sympathisch erzhlte, leicht kitschige Geschichte konzentriert sich ganz auf Rowling, ihre Schwester und ihren Agenten plus Mitarbeiterin. Ab und an sieht man noch kurz die Tochter. Budget und Laufzeit des Streifens waren fr mehr sicherlich zu kurz. Auer einem Trailer gibt es keine Extras auf dem Silberling.
Insgesamt ist das kein schlechter TV-Film und ein netter Happen fr zwischendurch. Die Macher spekulierten ganz frech auf die Millionen "Harry Potter" Fans und ich warte jetzt auf die Verfilmung des Lebens von Tolkien!
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