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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Freeway Killer
Band FILM
Titel Freeway Killer
Label/Vertrieb Great Movies/DTP Entertainment
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Veröffentlichung 22.03.2012
Laufzeit 84:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Der Serienkiller William Bonin sitzt im Gefngnis und wartet auf seine Hinrichtung. Er bekommt Besuch von einer Frau, die wissen will, ob er einen Bekannten von ihr umgebracht hat. Denn William Bonin soll Ende der 70er und zu Beginn der 80er Jahre insgesamt 21 Mnner sexuell missbraucht und anschlieend gettet haben. Und so beginnt der Tter seine Geschichte zu erzhlen.
Viel mehr kann man ber die Rahmenhandlung nicht sagen.
Den Menschen (?) William Bonin gab es wirklich, ein Lastwagenfahrer, dem zehn Vergewaltigungen und Morde nachgewiesen wurden. Er selbst gab noch vier weitere Morde zu, er wurde daraufhin zweimal zum Tode verurteilt. Es stand allerdings eine deutlich grere Anzahl an Ttungsdelikten zur Debatte, die ihm aber nicht einwandfrei zugeordnet werden konnten. William Bonin wurde 1996 per Giftspritze hingerichtet.
Verfilmungen von Serienmrdern gibt es wie Sand am Meer, egal ob sie sich auf reelle Tter beziehen, an diese angelehnt sind oder frei erfunden wurden. Meiner Meinung nach gibt es genau so viele gute wie schlechte Beispiele. Der hier vorliegende Film "Freeway Killer" gehrt leider zu den etwas schlechteren. Durch die Tatsache, dass von Anfang an klar ist, dass der Mrder im Knast landet, darf man keinen spannenden Krimi erwarten, bei dem man mit dem Polizisten oder dem Agenten mitfiebert. So erzhlt der Verbrecher in Rckblenden seine Geschichte, die allerdings auch eher schwach in Szene gesetzt wurde. Es wird kaum auf den Menschen eingegangen oder eine Begrndung fr sein Verhalten geliefert. Lediglich zum Ende des Films kommt ein wenig Spannung auf. Dass der Zuschauer nicht nach 30 Minuten einschlft ist eigentlich nur dem Hauptdarsteller Scott Leet zu verdanken, der die Rolle des William Bonin wirklich groartig darstellt. Ansonsten erwartet dem geneigten Konsumenten ein unterdurchschnittlicher Film ber einen Serienmrder, der nach dem Sehen relativ schnell wieder vergessen ist.
Die Ausstattung der DVD schliet nahtlos an den Film an: ein Wendecover ohne FSK Flatschen, der Trailer zum Film, eine kleine Bildergalerie sowie die bliche Trailershow. Das wars.
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