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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Rogue River - Nur der Tod kann Dich erlösen
Band FILM
Titel Rogue River - Nur der Tod kann Dich erlösen
Label/Vertrieb dtp entertainment AG
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Veröffentlichung 23.02.2012
Laufzeit 74:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 2 von 15 Punkten
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Das Subgenre des Terrorfilms ist mittlerweile in aller Munde. Neben den Folterscharmützeln wie "SAW" und "Hostel", nebst ihren Ablegern, wurden in den letzten Jahren ja sogar Remakes der 70er Klassiker dieses Bereichs dargeboten. Viel Geschrei, viel Gewalt, das soll Programm sein, auch wenn die Streifen nicht immer halten können, was sie versprechen. So ergeht es leider auf "Rogue River - Nur der Tod kann Dich erlösen", in dem die junge Mara in die Fänge der Psychopathen Jon und Lea gerät. Wollte das Mädel doch nur die Asche ihres Daddys im besagten Rogue River verstreuen, ist sie nun im Haus des kranken Pärchens gefangen, und dort allerlei Pein ausgesetzt.
Hierzulande ist die Pein jedoch wieder einmal stark verkürzt zu sehen, und es fehlen gleich komplette Handlungsszenen, welche sich insgesamt auf knappe 4,5 Minuten addieren lassen! Aber auch ohne diese fehlenden Szenen bietet der Film für Fans des Genres zu wenig Schauwerte, um interessant zu sein. Die Darsteller agieren zwar nicht schlecht, aber auch ein Bill Moseley kann nun einmal nicht jeden x-beliebigen Horror-Flick retten. Die Geschichte ist mittlerweile einfach zu ausgelutscht, und auch sonst empfand ich eher Langeweile als Spannung. Hardcore-Schauer könnten vielleicht an einer Uncut-Fassung noch etwas Gefallen finden, jeder andere wird gepflegt die Finger über der Stop-Taste der Fernbedienung schweben lassen.
Neben dem Originaltrailer, einer Trailershow und einer Bildergallerie, befindet sich noch ein Wendecover anbei, damit man den roten Schadfleck auf der Vorderseite nicht mehr anschauen muss. Dank der ausufernden Cuts dürfte das aber ohnehin gleichgültig sein.
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