Navigation
                
17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - House Of The Rising Sun
Band FILM
Titel House Of The Rising Sun
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
Homepage www.sunfilm.de
Veröffentlichung 16.02.2012
Laufzeit 84:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 5 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Professionelle Wrestler mssen nicht nur durchtrainierte Athleten sein, sondern bis zu einem gewissen Grad auch halbwegs ordentliche Schauspieler, die ihre Aktionen berzeugend verkaufen knnen. Dass man damit nicht automatisch zum Hollywoodstar werden kann, haben einige Muskelpakete in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Abgesehen von Dwayne "The Rock" Johnson, der es tatschlich geschafft hat (und aktuell sogar beides unter einen Hut bringt) konnte sich kein WWE-Superstar einen Namen machen.
Die Leistungen eines John Cena, Steve Austin oder von mir aus auch Triple H waren zwar durchaus solide, aber greren Produktionen hat man sich damit nicht empfohlen. Dass es aber wesentlich schlechter geht, beweist dieser Tage Ex-WWE-Superstar Dave Bautista (aka Batista) der in "House Of The Rising Sun" so hlzern und unspektakulr agiert, dass es kaum Spa macht, sich den Murks gut 90 Minuten anzutun.
Bautista spielt Ray, einen korrupten Ex-Cop, der nach einer 5-jhrigen Haftstrafe sein Geld als Trsteher eines dubiosen Nachtclubs verdient. Der Laden wird berfallen, um einen Batzen Kohle und den Sohn des Besitzers rmer gemacht. Ray steht nun in der Lage, sich erklren zu mssen und soll die Tter fassen. Blderweise ist er fr die Polizei der Hauptverdchtige und auch die Verbrecher die hinter dem Club die Fden ziehen, trauen ihm nicht.
Das wre dann auch schon die Story in Kurzform. Ray fhrt im weiteren Verlauf von A nach B nach C und immer wieder geht im etwas schief. Der Film krankt gleich an mehreren Stellen. Zum einen wirkt Bautista etwas verloren in dieser Welt aus Gewalt und Korruption. Seine Mimik ist auch nicht unbedingt oscarreif und erschwerend kommt hinzu, dass die Action in den 1 1/2 Stunden verschwindend gering ist. Da hat man einen Berg von Mann, der wenigstens den ein oder anderen Knochen brechen knnte und dann nutzt man noch nicht einmal diese Chance. Htte der Streifen wenigstens Tiefgang oder eine frische Idee, knnte man ihm das womglich noch verzeihen, doch Pustekuchen.
Was bleibt, ist ein Actionfilm ohne (nennenswerte) Action, den auch die bezaubernde Amy Smart und Narbenfresse Danny Trejo nicht mehr retten knnen.
<< vorheriges Review
SANTANA - Live In Montreux 2011 - Greatest Hits (B [...]
nchstes Review >>
PUBLIC IMAGE LIMITED - Live At Rockpalast 1983


Zufällige Reviews