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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - 11-11-11 - Das Tor zur Hölle
Band FILM
Titel 11-11-11 - Das Tor zur Hölle
Label/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 23.03.2012
Laufzeit 93:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Der berühmte Buchautor Joseph Crone hat es nicht leicht, seine Frau und sein Sohn sind bei einem Hausbrand (gelegt von einem Fan) grausam gestorben und richtig schreiben, außer Tagebuch, kann er seither auch nicht. Alpträume, Visionen und komische Ratschläge von wildfremden Menschen drücken seine ohnehin nicht gute Stimmung. Als er seinen im Sterben liegenden Vater in Spanien besucht, überstürzen sich die Ereignisse. Anscheinend trachten Dämonen ihm und seiner Familie nach dem Leben. Seine kleine Familie starb um 11.11 Uhr und einen Autounfall hatte unser Protagonist auch um 11.11 Uhr. Außerdem rückt der 11.11. als Datum näher und dann, so denkt Joseph, wird etwas großes und schlimmes geschehen. In Spanien lebt auch sein Bruder, ein im Rollstuhl sitzender Priester, welcher das nächste Opfer zu sein scheint und Joseph tut alles um dessen Leben zu beschützen.

"11-11-11" ist ein okkulter Thriller zum Mitraten. Als Zuschauer ist man sicher: Hier ist was faul und irgendeine Verschwörung läuft. Was los ist, wird nicht verraten, doch Darren Lynn Bousman ("Saw 2-4") macht als Regisseur seine Sache gut, auch wenn das gruselige aber unblutige Werk sehr konventionell gestrickt ist und an viele Filme dieser Art erinnert. Horrorfans die "Rosemaries Baby", "Die neun Pforten" und "Omen" kennen, wissen wovon ich rede, soviel kann ich verraten. Das ist auch nur eine Auswahl der bekanntesten Streifen an die ich nach dem Genuss der DVD denken muss. "11-11-11" ist nicht übel und handwerklich richtig old school, was ich klasse finde, aber im Endeffekt ist die Geschichte und der Twist am Ende wenig originell. Das merkt man jedoch erst, wenn das Finale vorbei ist.
Gut unterhalten wird man also allemal und besser als alle B-Filme in dieser Richtung ist die DVD sicherlich. Die Pfade der Geschichte sind halt schon sehr ausgetrampelt.
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