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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - One Way Trip
Band FILM
Titel One Way Trip
Label/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
Homepage www.onewaytrip3d.com/
Veröffentlichung 09.03.2012
Laufzeit 85:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Gerade habe ich noch den deutschen Slasherfilm "Urban Explorer" besprochen, schon flattert mit "One Way Trip" noch ein Streifen dieser Richtung aus dem deutschen Sprachraum auf meinen Schreibtisch. Die schweizerisch-sterreichische Coproduktion ist laut Covertext an der "Freitag der 13." Reihe orientiert, was aber alles und nichts aussagt.
Die Handlung ist jedoch altbekannt, wenn nicht gar ausgelutscht! Ein paar junge Leute aus sterreich in den frhen Zwanzigern wollen in der Schweiz zelten und dabei Spa mit Bier und Pilzen haben. Die Protagonisten sehen mehr nach Stundenten als bei den oft geleckten US-Vorbildern aus, richtige Klischees und die sonst blichen sehr hbschen Frauen sind hier Fehlanzeige! Nach viel blabla, bei dem man auer einer Beziehungsgeschichte zwischen zwei Darstellern wenig ber die Gruppe erfhrt, hat der Bus einen Platten. Man versucht diesen zu flicken. Ein Mdel trifft dabei im Wald einen Jger der bse schauend hinter sie ballert weil dort ein Hirsch steht (das wurde von der Kamerafhrung nicht sehr toll gelst) , danach dampft jener mit Traktor und unheimlich aussehender Tochter auf dem Anhnger von dannen, nicht ohne Tipps fr die Camper zu geben und sie zu warnen. Dabei sieht man, dass die Tochter die toten Hirsche streichelt! Morbide und gruselig war das schon, aber auch irgendwie ein Klischee. Nach dem Motto: Die Landbevlkerung spinnt.
Im Wald wird schlielich gecampt und jeder pfeift sich einen der gefundenen Pilze rein. Kurze Zeit spter wird eine der Gruppe mit einem Ast blutig k.o. geschlagen, worauf die Gruppe panisch in ein leeres Haus flieht. Nacheinander ermordet das Jger Mdel mit schwarzem Haar die einzelnen Figuren zu denen man kaum Sympathien aufbauen kann. Lediglich das Mdel mit dem Jgererlebnis ist skeptisch was Pilze angeht und macht nur aus Gruppenzwang mit. Wie die Geschichte ausgeht, mchte ich nicht verraten, doch berraschungen gibt es fr Genrekenner keine. Humor und Gags sind auch keine zu finden, gut gemacht ist der Streifen sicherlich. Die Morde wurden nett-blutig gestaltet. Leider ist die Handlung fast vollkommen vom englischen Streifen "Shrooms" geklaut der 2008 erschienen ist! Normalerweise bin ich solch dreistes Abkupfern bei TV-Filmen der Privaten gewhnt, welche dann die Handlung von Kinofilmen umschreiben. "One Way Trip" ist somit nur Vielschauern des Genres zu empfehlen und htte mit Humor und einer besseren Story sicherlich mehr punkten knnen. Vielleicht hat man zu sehr Wert auf Effekte gelegt! Es gibt schlielich auch eine 3D Version und das ist somit der erste sterreichische Film in diesem Format. Wer einen wirklich spannenden Slasherfilm aus unserem Nachbarland sehen mchte, sollte daher "In drei Tagen bist du tot" antesten!
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