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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Alarm für Cobra 11 - Staffel 23
Band FILM
Titel Alarm für Cobra 11 - Staffel 23
Label/Vertrieb Universum Film
Homepage cobra11-fanpage.de
Veröffentlichung 2011
Laufzeit 270:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die zweite Staffel der langlebigsten deutschen Actionserie der Neuzeit, "Alarm für Cobra 11" mit Ben Jäger zementiert den neuen Kommissar in seiner Position als Sidekick von Langzeitbulle Semir Gerkhan. Jäger hat ein Privatleben mit Ecken und Kanten, ist optisch eher lässig bis jungendlich angezogen und natürlich ein Draufgänger. So gibt es genügend Reibung mit Gerkhan der als besonnener Familienvater natürlich anders agiert, aber trotzdem für Verfolgungen und Action zu haben ist. Nach dem die langjährige Chefin in der letzten Staffel ihren Abschied ankündigte wartet das ganze Revier nun auf eine neue Frontfrau. Diese ist in der Figur der knallharten Polizeioberrätin Kim Krüger (Katja Woywood) gefunden, die Ben unabsichtlich auf einer Party vor dem Job Antritt angräbt und optisch ein heißer Feger ist. Besagte neue Chefin verteilt anfangs jede Menge Rügen an die Autos demolierenden Kommissare und pfeift sie öfters zurück. Mit der Zeit erkennt natürlich auch sie, was für Helden diese sind und man wird ein gutes Team, was mit den anderen Figuren wie Hotte, Hartmut & Co. super zusammen arbeitet. Die Action und das Geballer ist immer noch superb, da geht natürlich die Story oft flöten und man sollte ab und an einfach nicht nachdenken, warum jeder Verdächtige immer flieht und Supergangster ausgerechnet in der Gegend um Köln auf einer Tanke oder einem Rastplatz unter den Augen von Ben oder Semir ihr nächstes Ding durchziehen. Wer dies ausblenden kann, wird Spaß mit der Serie haben und sich auch am wieder gestiegenen Humor und Kalaueranteil erfreuen. Was mich allgemein bei solchen Serien aber auch bei Kinofilmen die letzten Jahre nervt, ist das Filmen vor Blue Screens bei Verfolgungsjagden oder normalen Autofahrten. Früher machte man sich manchmal noch die Mühe, die Schauspieler in der Location zu filmen so dass es realistischer wirkt. Heute sitzen diese einfach im Studio und das Auto wackelt, während die Stuntleute bei der Action glänzen. Sicherlich sieht das besser aus, als bei alten James Bond Streifen, 80s Sitcoms oder schwarz-weiß Krimis, nimmt aber der Handlung oft etwas Realismus. Wie immer kommt diese Staffel (leider) auch ohne Extras oder Kapitelanwahl aus, dafür in netter Digipack Aufmachung mit Schuber.
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