Navigation
                
12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - Hell In A Cell 2011
Band FILM
Titel WWE - Hell In A Cell 2011
Label/Vertrieb Clearvision / Alive
Homepage www.wwe.com
Veröffentlichung 20.01.2012
Laufzeit 245:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 11 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Die dritte Auflage des Themen-PPVs "Hell In A Cell" ist erneut ein zweischneidiges Schwert. Bisher konnte nicht eine einzige Groveranstaltung um die Stahlkonstruktion durchweg berzeugen und hat es etwas zu bedeuten, dass der Deadman den Hattrick nicht voll macht.
Dass der Undertaker eben nicht zum dritten mal in Folge das Cover des HiaC PPV ziert, liegt schlicht und ergreifend an seiner Abwesenheit, stellt also kein bses Omen dar.
Unverzichtbar ist die 2011er Auflage dennoch nicht geworden, dafr sorgen allein die 2 themenbezogenen Matches.
Begonnen wurde das Ereignis jedoch von Sheamus und Christian und gerade letzterer ist nun schon geraume Zeit ein Garant fr Spitzen-Wrestling und gute Unterhaltung. Doch auch Sheamus mutiert immer mehr zu einem meiner Lieblinge. Toller Opener!
Die wenig geschtzten Miz und R-Truth wurden whrend des Matches im Publikum gesichtet und "executive vice president of talent relations and interim general manager of monday night raw" (nervt es nur mich???) John Laurinaitis lsst sie aus der Halle entfernen.
Das nchste Match gab es so hnlich bereits beim SummerSlam 1994, als sich der Undertaker mit einem Doppelgnger herum schlagen durfte und auch die Neuauflage mit 2 Sin Caras war nur bedingt spannend. Die Aktionen der beiden Highflyer saen teilweise mal gar nicht und im Grunde hatte man es hier mit besserem Turnunterricht zu tun. Ok, aber weit hinter meinen Erwartungen. Langsam habe ich das Gefhl, dass der Mexikaner ein Fehlgriff war.
Wie es wirklich geht, zeigen dann im Anschluss die amtierenden Tag Team Champions Airboom, die ihre Titel gegen Jack Swagger und US Champion Dolph Ziggler verteidigen mssen. So geht Tag Team Wrestling: schnell, spannend, kurzweilig. Top!
Randy Orton, der seinen World Heavyweight Titel bei Night Of Champions doch recht berraschend an Mark Henry verloren hat, ist auf sein Rematch aus und erhlt es auch... in einem Hell in a Cell Match. Sagen wir es mal so: Wer nichts erwartet, wird auch nicht enttuscht. Ich habe ja nichts gegen Vince MacMahons Vorliebe fr Monsterheels, oder gigantische Wrestler im Allgemeinen, aber dann erwarte ich auch beeindruckende Leistungen.
Die erwartet man wohl auch von Cody Rhodes. Der darf neuerdings, also quasi seit diesem PPV, mit der alten Intercontinental Championship (der weien!) rumlaufen, prahlt damit, sie gegen jeden Superstar jederzeit zu verteidigen und wird prompt in ein Match mit John Morrison gesteckt. Das kann sich definitiv sehen lassen und gibt dem Sohn des American Dream noch einen zustzlichen Push.
Das Match um Kelly Kellys Divas Championship ist im Grunde ganz ordentlich, was nicht zuletzt an Herausforderin Beth Phoenix liegt. Schade nur um den unsauberen Schluss.
Womit wir auch beim Main Event wren, denn ein Triple Threat Hell in a Cell Match (das erste seiner Art) um die WWE Championship derart chaotisch enden zu lassen... ich wei nicht. Dabei ist das eigentliche Match sogar sehr unterhaltsam. Der ewige Champion John Cena prgelt sich mit Alberto del Rio und CM Punk um das begehrte Gold und diesen drei Top-Entertainern (ja, irgendwie auch del Rio) beim rangeln im Kfig zuzusehen hat schon was.
Wie immer lohnt sich die Anschaffung der Blu-ray, die wie so hufig die Highlights der vorangegangenen Wochenshows enthlt, so z.B. 5 Matches.
Insgesamt erneut ein kurzweiliges, aber auch nicht vollends berzeugendes Ereignis.
<< vorheriges Review
PAUL MCCARTNEY - The Love We Make (Blu-ray)
nchstes Review >>
THE RICHARD THOMPSON BAND - Live At Celtic Connections


Zufällige Reviews