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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Extinction - The G. M. O. Chronicles
Band FILM
Titel Extinction - The G. M. O. Chronicles
Label/Vertrieb dtp Entertainment AG
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Veröffentlichung 17.11.2011
Laufzeit 110:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Nun ich bin nicht gerade der Erste, der jubelnd "hier" Schreit, wenn es um Low-Budget oder Independent-Filme geht. Aber ich bin durchaus bereit mich auf Experimente einzulassen, und den Teilen eine Chance zu geben, wenn ich denke es lohnt sich.
So ist es denn auch bei "Extinction - The G. M. O. Chronicles" passiert. Regisseur Niki Drozdowski hat es geschafft mit kleinem Budget, und einer Handvoll TV-Seriendarstellern einen durchaus ansehbaren kleinen Mutantenfilm zu schaffen, der es tatschlich schafft, sich von hnlichem Gemse abzuheben. Das liegt ganz klar nicht an einem ausgefeilten Drehbuch! Wieder einmal steht die Welt am Abgrund. Die Menschheit ist ausgerottet binnen Tagen, oder rennt teilweise als zombiehnliche Wesen umher, die den Lebenden nach eben diesem trachten. Ex-Soldat Tom verschanzt sich in einem alten Armeesttzpunkt in der Eifel, und nach und nach stoen weitere Hilfesuchende zu ihm. Sie versuchen zu berleben, und natrlich das Rtsel zu entschlsseln, was zu dieser prekren Situation fhrte. Das fhrt zu Scharmtzeln unter den Mitgliedern der kleinen Gruppe, und einigen Konfrontationen mit der stetig wachsenden Gefahr durch die Wesen.
Mehr mchte ich zur Geschichte nicht verraten, auch wenn diese natrlich nicht weiter spektakulr oder neu daherkommt. Insgesamt machen die Darsteller ihre Sache gut, und man merkt ihnen den Spa an der Sache deutlich an. Zudem wissen vor allem die Locations, allen voran der verlassene Sttzpunkt, wirklich zu gefallen, was groteils auch an den verwendeten Farbfiltern liegt. Die Effekte sind nicht allzu explizit, dafr aber recht ansehnlich und wirken nie billig. An der Spieldauer htte man etwas feilen knnen, denn auf die gesamte Laufzeit gesehen kommt es schon zur ein oder anderen Lnge, aber insgesamt kann das Teilchen nun doch berzeugen. Etwas mehr Feinschliff an Dramaturgie, Synchro (es wurde in englisch gedreht und synchronisiert) und mehr Action, und es wrde auch ein breiteres Publikum angesprochen werden. Aus deutschen Landen kam so etwas qualitativ wertiges, neben "Rammbock", bisher noch nicht, und ich hege die Hoffnung, dass der fantastische Film bei uns weiterhin mutige Untersttzer finden mag.
Neben einigen Trailern aus dem laufenden Programm, bietet die DVD noch ein spaiges Making Of, eine Stunt Featurette und einen Audiokommentar.
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