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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Mein Vater ist ein Außerirdischer - Vol. 1
Band FILM
Titel Mein Vater ist ein Außerirdischer - Vol. 1
Label/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment
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Veröffentlichung 08.12.2011
Laufzeit 876 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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"Mein Vater ist ein Außerirdischer" ist eine quietschbunte US-Sitcom (1987-91 gedreht), die Anfang der neunziger Jahre des alten Jahrtausends in Deutschland bei Kindern recht beliebt war. Ansonsten würde jetzt nicht diese Box heraus kommen, auf der quasi eine Zusammenfassung der ersten beiden Staffeln mit 35 Folgen auf sechs DVDs erfolgt ist. Wie der Hersteller Pandavision auf der Rückseite schreibt, sind einige Folge nicht enthalten, da die Musikrechte nicht vorliegen, so dass auch die Musik des Vorspannes, "Swinging On A Star" nicht original ist und "nur" instrumental nachgespielt wurde. Ähnliche Probleme hatte ja "Alf" in den USA und auch "Wunderbare Jahre" wird wegen der ganzen dort vorkommenden Musik wohl nie offiziell das Licht der Welt als DVD erblicken. Insgesamt fehlen hier 13 Episoden, was natürlich sehr ärgerlich ist, da man als Zuschauer inhaltlich natürlich die Grundgeschichte und Evies Beziehung mit ihrem Freund etwas zerstückelt präsentiert bekommt.
Aber freuen wir uns, dass die Serie überhaupt erscheint und das Bild ganz in Ordnung, aber nicht berauschend ist. Es geht um das junge Mädchen Evie Garland die am Anfang der Serie noch ihren 13. Geburtstag feiert. Zusammen mit ihrer recht witzigen aber zupackenden Mutter Donna und deren herzensguten, sehr dicken Bruder Beano wohnt sie in einem großen und schicken Haus an den Klippen in irgendeinem kalifornischen Kleinstädtchen Marlowe. Am 13. Geburtstag merkt sie, dass sie für andere die Zeit anhalten kann, so dass diese "eingefroren sind", sie im Gegensatz dazu normal weiter agieren kann. Als Evie das ihrer Mutter und Beano beichtet erfährt sie, dass ihr Vater Troy ein Alien vom Planeten Anterias ist. Sie hat ihn nie gesehen und bekommt ein Gerät von ihrer Mutter, eine Mischung aus futuristischer Plexiglasvase und Box was ein Art Alien Telefon darstellen soll. Ab sofort kann Evie mit ihrem Vater in Kontakt treten und mit dem Mann den sie nie sah über ihre Probleme reden (im Original wird er von Burt Reynolds gesprochen!). Evies Kräfte die sich noch entwickeln nutzt sie natürlich im Alltag und so sind lustige Erlebnisse an der Tagesordnung. Kult B-Darsteller Doug Mc Clure (gestorben 1995) als übereifriger Bürgermeister und Ex-Schauspieler Kyle Applegate ist als permanente Nebenrolle und Parodie auf sich selbst ein Brüller, wobei ich sagen muss, dass die Lacher die sonst bei Sitcoms typisch sind hier nicht vorhanden sind. Jedoch ist es ohne Musik und Lacher zwischendrin erschreckend still, was man 2011 natürlich nicht mehr so kennt.
Effekte, Ansichten und manche Sprüche der über 20 Jahre alten Serie sind heutzutage natürlich unfreiwillig komisch, genauso wie viele Klamotten. Die Themen sind teils banal, doch als junger Teenie fand ich das echt witzig und so wird es sicherlich einigen gehen.
Insgesamt eine gute Box für Nostalgiker, leider nicht vollständig.
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