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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - Capitol Punishment 2011
Band FILM
Titel WWE - Capitol Punishment 2011
Label/Vertrieb Clearvision / Alive
Homepage www.wwe.com
Veröffentlichung 14.10.2011
Laufzeit 170:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Capitol Punishment ist ein neuer PPV der WWE und ich behaupte bereits jetzt, dass es keine 2. Auflage geben wird. Klingt nach einer schwachen Groveranstaltung? Misst man die Qualitt eines PPV an seinem Main Event kann man das so stehen lassen.
Aber "first things first": Vor recht beeindruckender Kulisse startet das Match um Kofi Kingstons US Championship. Herausforderer Dolph Ziggler und sein Kontrahent starten die Geschichte etwas zh, nur um schlielich zu gewohnter Hochform aufzulaufen. Leider endete die Chose nur bedingt sauber, was der voran gegangenen Qualitt aber keinen Abbruch tun soll.
Anschlieend mchte Alex Riley seinem alten Mentor Mike Mizanin zeigen, wo der Hammer hngt. A-Ry wird in seiner Heimatstadt Washington lautstark bejubelt und zu buhen gab es auch nicht wirklich viel. Ordentliches Match, mehr nicht.
Nach einer schlechten Promo mit einem miesen Barack Obama Imitator soll es zum Aufeinandertreffen von Alberto del Rio und Big Show kommen, doch bevor der Ringgong ertnt wird Show von Mark Henry attackiert. In der eigentlichen Geschichte war zunchst gengend Zndstoff drin, doch nach diesem Eingriff von auen, passiert auch nicht mehr allzu viel im Match.
Treten zwei Kraftprotze wie Wade Barrett (Intercontinental Champion) und Ezekiel Jackson gegeneinander an, sind meine Erwartungen nie besonders hoch und auch in diesem Fall sprechen wir nicht von einem spektakulren Match, aber immerhin von einem Titelwechsel.
Das nchste Match hingegen kann begeistern, wenngleich Rey Mysterio in den ersten Minuten absolut nichts zu melden hat. Sein Widersacher CM Punk dominiert den Mexikaner nach Belieben, bis dieser schlielich gleich aufzieht. Alles in allem ein sehr gutes Match.
Die Fehde zwischen World Heavyweight Champ Randy Orton und Christian geht in die nchste Runde und wei erneut zu berzeugen. Zwar ist der Fight nicht ganz so berzeugend wie bei "Over The Limit" und auch das Ende ist leider etwas kontrovers, doch macht es einfach zuviel Spa diesen beiden Knnern zuzusehen, als dass man wirklich etwas Schlechtes sagen knnte.
In einem spontan angesetzten Bonus Match durften Evan Bourne und Jack Swagger zeigen, was sie drauf hatten. Kurz, schnell, gut... hatte was von Sex.
Nach einer weiteren Ansprache des WWE Obama und einem Spinarooni (!) eben dessen (alberner geht's nicht) ging es in den Endspurt. Ron Killings aka R-Truth sieht nach wie vor die groe Verschwrung in der WWE und mchte WWE Champ John Cena entmachten. Wer im Vorfeld ber einen mglichen Gewinn Killings spekulierte, hat die letzten Monate definitiv verpennt, aber irgendwie nett von den Offiziellen, Truth mal in den Main Event zu stecken. So ganz bereit fr die groen Auftritte ist der Verschwrungstheoretiker allerdings noch nicht, zumal Cena nicht unbedingt zu den Superstars gehrt, die einen Gegner besser aussehen lassen knnen, als er ist. Ein typisches Match des Champs (die "Let's go Cena! / "Cena sucks!"-Rufe sind diesmal brachial laut!), in dem er in 2/3 des Verlaufs den Arsch voll bekommt, gegen Ende seine typischen Aktionen auspackt und damit gewinnt. Mitunter war das sogar ein wenig spannend, aber Hauptkaumpf-Niveau...?
Wenigstens hat man unter Zuhilfenahme des Publikums mal ein etwas anderes, wenn auch meiner Meinung nach dmliches Ende ausprobiert. Viva la little Jimmy!
Wieder einmal waren es u.a. Orton und Christian und eben nicht das Aushngeschild, die einen PPV vor dem absoluten Reinfall bewahrt haben.
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