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22. Januar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

SONATA ARCTICA - Live In Finland
Band SONATA ARCTICA
Titel Live In Finland
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records / Warner
Homepage www.sonataarctica.info/
Veröffentlichung 28.10.2011
Laufzeit 120:00 & 100:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Sonata Arctica sind diese finnischen Melodic Metaller mit dem Hang zu kitschigen, bunten Artworks und dem prgnanten, fast penetranten Keyboardsound. Dabei haben die Mannen um Snger / Songwriter Tony Kakko etliche Ohrwrmer in ihrer Karriere verbrochen. Doch zwei Alben lang, "Unia" (2007) und "The Days Of Grace" (2009) war alles anders. Man wurde progressiver, sperriger, aber auch langweiliger. Ob dies mit dem Ausstieg des langjhrigen Gitarristen Jani Liimatainen zu tun hatte? Egal! Denn 2012 ist das Jahr der Finnen! "Stones Grow Her Name" rockt und hat alle Trademarks der Truppe. Das Cover ist bunt, aber etwas dezenter als die Frhwerke, die Songs sind mitreiend und ich glaube zu hren, dass die Gitarre von Elias Viljanen nun gleichberechtigt mit Keyboarder Henrik Klingenberg agieren darf. So sind die ersten beiden Songs flotte Melodic Kracher, whrend "Losing My Insanity" der typische Bandsong darstellt: Midtempo, eingngig und mit den Ohrwurmmelodien die man erwartet. Aber ansonsten wird wirklich gerockt, das knnen auch die Gegner der Band nicht abstreiten! "Somewhere Close To You" ist da ein guter Beweis. Diese Art Biss passt hervorragend zu Sonata Arctica und macht das Album noch abwechslungsreicher. Aber was wren die Finnen ohne leicht kitschige Balladen? "I Have A Right" ist gar etwas flott, trifft genau ins Herz und punktet durch kluge Keyboardakzente. Es hat auch zeitweise etwas Biss - Ohrwurm hoch 10. Eine richtige Ballade ohne Tempo und Stimmungswechsel ist die drei Minuten Nummer "Don't Be Mean" bei der eine Geige geschickt integriert wurde. Mit dem abschlieenden "Wildfire Part II & III" werden die Skandinavier gar etwas progressiv, verspielt und das jeweils fast acht Minuten lang. Hierbei zeigen sie das Abwechslung und ein berraschungsmoment in den Liedern nicht zum Widerspruch mit dem Namen Sonata Arctica werden! Dabei knnen sich die Musiker richtig austoben, ohne das es aufgesetzt wirkt.
Was ist "Stones Grow Her Name"? Ganz einfach: Das beste, weil abwechslungsreichste Bandalbum bis jetzt, neue in die Progrichtung schielende Elemente und typische Lieder werden geschickt gemischt und mit einem ausgewogenen Sound verknpft. Dazu singt Mr. Kakko gut, wie immer.
Fazit: fast perfekt!
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