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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Im Zeichen des Adlers
Band FILM
Titel Im Zeichen des Adlers
Label/Vertrieb Pandavision / Icestorm
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Veröffentlichung 10.10.2011
Laufzeit 360 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Ich mag ja historische Stoffe in Film und Fernsehen und auch als Kind habe ich da alles verschlungen, doch die Serie "Im Zeichen des Adlers" sagt mir ein gar nichts! Ich denke, es liegt daran, dass es eine polnische Produktion aus dem Jahre 1977 ist und wohl zu dieser Zeit eher in der DDR ausgestrahlt wurde und eventuell da noch einige Fans hat. Anders kann ich mir nicht erklren, dass diese Serie nun als Box mit Pappschuber auf drei DVS mit 14 Folgen a 25 Minuten verffentlicht wird. Die Laufzeit der Folgen ist heutzutage eher ungewhnlich fr eine Serie die auch fr Erwachsene zugnglich ist, da so etwas eher bei Kinderserien / Sitcoms oder Animes der Fall ist. Schmunzeln muss ich schon beim Cover da dort die Percken der Protagonisten sehr deutlich zu sehen sind. Auch beim Bild ist die Zeit nicht gut mit dem Material umgegangen, da sind oft ltere Filme besser restauriert. Kommen wir zur Handlung: Polen im Jahre 1308. Die Ritter des Otto von Brandenburg rcken auf Danzig vor. In einem kleinen Fischerdorf an der Ostsee tten und brandschatzen sie die Gegend, auch die Eltern des jungen Gniewko werden ermordet, er soll Hilfe holen und berichtet dem Kastellan von Danzig von diesem Massaker. Der deutsche Orden wird zur Hilfe geholt, vertreibt den Haufen und nimmt selber die Stadt ein. Gniewko flieht mit Ritter Sulislaw und wchst zu einem jungen Mann heran der in die Dienste des polnischen Knigs Wladyslaw I. tritt und mit diesem zusammen versucht die Besatzer zu entmachten.
Man hat sich sicherlich Mhe gegeben und wenn man Budget und Alter der Serie bedenkt ist das nicht bel, doch in heutigen Augen recht altbacken, jedoch immer noch besser als hnliche Streifen in denen die Protagonisten zu neumodisch agieren, aussehen und auch reden! Hier sind die Darsteller schon mal in zerrissenen Gewndern unterwegs und es ist nicht alles "geleckt". Das finde ich gut! Filmmusik die wir in unserer Zeit sehr gewhnt sind, findet hier nicht statt. Jede der Folgen beginnt mit einer kleinen Zusammenfassung, was auf Dauer leider etwas nervttend ist.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass hier einige ihre Kindheitserinnerungen auffrischen knnen, whrend der Rest lieber aktuellere Schwertgeschichten oder Dokus ber das Thema verschlingen sollte!
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