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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Wilde Wellen - Nichts bleibt verborgen
Band FILM
Titel Wilde Wellen - Nichts bleibt verborgen
Label/Vertrieb Universum Film / ZDF
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Veröffentlichung 02.09.2011
Laufzeit 40:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Der vierteilige und 360 Minuten lange Fernsehfilm "Wilde Wellen - Nichts bleibt verborgen" ist eine Mischung aus Familiensoap, Mystery und etwas Krimi. Gedreht in der Bretagne mit einer Reihe bekannter deutscher Schauspieler und in tollen Bildern gefilmt, ist das Werk sicherlich optisch gelungen. Es hapert jedoch an der schlimm zusammen gebastelten Geschichte! Im ersten Teil geht es anfangs flott zu. Die sehr jung aussehende Pariser Polizistin Marie Lamare (laut Drehbuch Baujahr 1979!) erschiet einen flchtigen Mann der sie vorher anschoss und ihren Kollegen bei einem Kontrollversuch erschoss. Der junge Archologe Paul Racine rettet sie und bringt sie in ein Krankenhaus. Ihr Vater Michel aus der Bretagne hat seit Kindheitstagen keinen Kontakt mehr zu ihr und nimmt sie mit Amnesie aus dem Krankenhaus zu sich in sein Restaurant, damit sie sich erholt. Er verschweigt ihr aber den Kontaktverlust. Als sie ihr Gedchtnis wiedererlangt ist sie natrlich sauer, doch es kommt noch doller! Paul hat zufllig eine Stelle in diesem Ort angenommen um seiner leiblichen Mutter nher zu sein, die ihn nach der Geburt weggab. Die Heilerin und seherisch begabte Frau stirbt jedoch bevor er sich ihr Vorstellen kann bei einer Unfallflucht. Maries Patenonkel nebst Frau und faulem Surfersohn der keine Lust hat die Firma zu bernehmen spielen auch noch eine Rolle. Natrlich begibt sich die beurlaubte Polizistin auf Mrdersuche und kommt ihrem Vater auf die Spur der irgendwie in ein Schiffunglck vor 20 Jahren verwickelt war, nebenbei erforscht Paul das Geheimnis der groen Steine genannt Dolmen oder Menhire der Region. Was fr ein....
Das klingt wirr, ist vielleicht teilweise spannend, zieht sich aber leider schon whrend der zweiten Episode wie Gummi. Irgendwie passiert nicht viel und die permanent im Hintergrund eingespielte mysterise Musik erinnert eher an ein PC-Adventure. als an Filmmusik.
Man merkt, dass die Autorin Christiane Sadlo sonst unter dem Pseudonym Inga Lindstrm eher dem Romantikkitsch zugewandt ist. Wre dieser Vierteiler vielleicht nur zwei Folgen lang oder gar zwei Stunden wre das Erlebnis noch halbwegs spannend. Romantisch ist bei dem Wirrwarr nicht viel, die Partner werden gewechselt, aber richtige Grnde gibt es da nicht so. Insgesamt kam fr mich die Geschichte auch etwas geklaut daher, da es im TV schon mal einen sehr hnlichen Mehrteiler mit fast demselben Inhalt gab: "Dolmen - Das Sakrileg der Steine". Dieser scheint definitiv besser zu sein!
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