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So richtig extrem, also quasi "E C Dub"-extrem ist beim WWE PPV, bei dem alle Matches unter verschärften Regeln stattfinden, schon länger nichts mehr. Macht aber nichts, da besonders die 2011er Variante einfach durch gutes Wrestling überzeugen konnte. "Extreme Rules 2011" beginnt mit einem "Last Man Standing"-Match zwischen Randy Orton und CM Punk und das sagt ja schon einiges. Die beiden lieferten sich ja schon im Vorfeld einige denkwürdige Auseinandersetzungen und auch diesmal gibt es rund 25 Minuten Randale vom Feinsten.
Ein "spontan" angesetztes Match (is klar ^^) um Sheamus' US Championship weiß ebenfalls zu gefallen. Herausforderer Kofi Kingston begeistert unter anderem mit einem Boomdrop vom obersten Seil! Nach draußen!! Durch einen Tisch!!! Zum "Tag Team Country Whipping"-Match zwischen Michael Cole und Jack Swagger auf der einen und Jerry Lawler und Jim Ross (!) auf der anderen Seite nur eins: Scheiße! Dagegen kann das "Falls Count Anywhere"-Match zwischen Cody Rhodes und Rey Mysterio nur gewinnen und auch auch unabhängig vom zuvor gesehenen Schrott kann die Klopperei überzeugen. Die beiden hatten im Vorfeld einfach überzeugende Aufbauarbeit geleistet. (Das hatten Cole und Lawler zwar mindestens genau so gut getan, doch Cole ist nun mal kein Wrestler).
Das nächste Match ließ bei WWE-Nerds (wie mir) bereits im Vorfeld erahnen, dass Michelle McCool aktuell mehr Zeit mit Ehemann Mark (aka dem Undertaker) verbringen möchte. Ihr "No Count Outs, no DQ, Loser leaves WWE"-Match gegen Ex-Tag Team Partnerin Layla war jedenfalls ganz nett... mehr nicht. Interessanter ist da schon der spontane Besuch im Ring nach dem eigentlichen Match. Awesome!
Im "Ladder"-Match um die vakante World Heavyweight Championship liefern sich Alberto del Rio und Christian eine vorzügliche Schlacht. Saugut und mit einem mehr als verdienten Sieger; also ich hab geweint. Umso ärgerlicher, was ein paar Tage später geschehen ist. Ezekiel Jackson und Wade Barrett prügeln sich in einem kurzweiligen und unterhaltsamen Match um die Tag Team Championship mit den amtierenden Champs Kane und Big Show. Im Main Event um die WWE Championship stehen schließlich Titelverteidiger The Miz und die beiden Herausforderer John Cena und (zum ersten mal im Main Event) John Morrison im Stahlkäfig. Allein dank Morrison ist das Match ein absoluter Hochgenuss. Hohes Tempo, waghalsige Aktionen und ein spannender Aufbau lassen wahrlich mitfiebern. Den Gewinner kennt man zwar dank Cover bereits im Vorfeld, doch das mindert den Spaß an der Sache kaum. Fazit: Top-PPV mit nur wenig Schatten. John Morrison for Champ!
Die mir vorliegende Blu-ray Version kann ich nur empfehlen, enthält sie doch, wie das mittlerweile lieb gewonnener Standart bei WWE-Blu-rays ist, eine Bonus-Disc, mit massig Material, u.a. The Rocks Geburtstagsfeier bei RAW oder auch die Smackdown-Folge vom 29. April. |
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