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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Alarm für Cobra 11 - Staffel 20 & 21
Band FILM
Titel Alarm für Cobra 11 - Staffel 20 & 21
Label/Vertrieb Universum Film / RTL
Homepage www.cobra11-fanabteilung.de/
Veröffentlichung 08.07.2011
Laufzeit 675 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Nach dem in Staffel 19 der langjährige Partner von Semir Gerkhan, Tom Kranich in Ausübung seiner Pflicht verstarb, kam ja Chris Ritter (Gedeon Burkhard) ins Spiel, der ja quasi der Jack Bauer oder The Dark Knight (Wortspiel!) der Serie ist. Wenn es darum geht die Bösen zu bekämpfen riskiert der Hauptkommissar und ehemalige Undercovermann auch schon mal alles und bekommt dafür auch schon mal Blessuren.
Nachdem gewisse Staffeln ja recht kurz ausgefallen waren, was sicherlich nicht jedem Fan mundete und somit auf eine DVD passten, hat man nun die Staffeln mit Ritter zusammengefasst, so dass man 675 Minuten und drei DVDs Action im Digipack mit Pappschuber genießen kann. Der immer noch düstere Touch dank Ritter gefällt mir sehr, auch die Actionszenen sind wie immer allererste Sahne. Leider sind die witzigen Nebenfiguren wie Hotte, Dieter und Hartmut fast immer nur Stichwortgeber und haben kaum größere Auftritte mehr neben Semir und Chris. Lediglich beim Tod des Vaters von Susanne König (Sekretärin der Autobahnpolizei) ist diese mehr zu sehen. Ansonsten regiert wieder Kommissar Zufall der unsere Helden böse Buben bei der Tat sehen lässt, oder irgendwie anders sehr rasant in den Fall einsteigen lässt. Somit ist das Tempo der Geschichte immer so hoch wie die Raserei auf der Autobahn, was in Hinblick auf den Einstieg gelegentlich vielleicht subtiler und geschickter hätte gemacht werden können. Ebenso werden recht häufig Verwandte, Freunde und Familie in den Fall hineingezogen bzw. bedroht oder als Opfer auserkoren, was gerade bei den vorliegenden Staffeln sehr auffällt. Wer diese immer noch präsenten kleinen Makel, oder sagen wir Trivialmerkmale ausblenden kann, wird famos unterhalten mit Action auf Topniveau. Der Pilotfilm zur 21. Staffel, "Stadt in Angst" mit doppelter Serienlänge klaut geschickt bei "Stirb langsam" und zeigt, dass die Serie auch auf Spielfilmlänge gut funktioniert.
Schade, dass Chris Ritter am Ende der Staffel den Heldentod stirbt, nachdem er doch mit viel Mühe und persönlichen Geschichten dem Zuschauer näher gebracht wurde. Da lagen die Probleme wohl eher hinter den Kulissen. Schade auch, dass hier wieder wie bei den anderen von mir rezensierten Vorgängerstaffeln keinerlei Bonusmaterial und Interviews mit den Darstellern vorhanden sind.
Das FSK 16 Siegel, was Fans der Serie freuen wird, da angeblich die TV-Ausstrahlungen geschnitten und somit ab 12 sind, ist hier aber nicht notwendig, da richtige Gewalt, Blut und massig Leichen nicht zu sehen sind. Es gab nach meiner Recherche wohl Schnitte in der Vergangenheit bei den Staffeln 5,7, 10 und 15 auch auf DVD in ein bis höchstens zwei Folgen pro Staffel. Fazit:
In Anbetracht des Preises, der Aufmachung und des Umfanges eine sehr lohnende Anschaffung für Fans!
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