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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Hybrid
Band FILM
Titel Hybrid
Label/Vertrieb Universum Film
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Veröffentlichung 15.07.2011
Laufzeit 95:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Generell bedeutet der Ausdruck Hybrid etwas Gebndeltes, Gekreuztes oder Gemischtes. Der US-Streifen "Hybrid" ist ein solider Monsterfilm bei dem ein groes, nicht nher spezifiziertes Vieh als Auto (!) getarnt auf Menschenjagd geht und die tollsten Karossen darstellt um die Leute ins Cockpit zu locken und dann zu verspeisen .Im Tierreich tarnen sich ja viele Arten um dann aus der Tarnung zuzuschlagen oder um unbehelligt zu leben. Als das Tierauto jedoch in einen Unfall verwickelt wird, kommt es in eine groe, stdtische Werkstatt der Chicagoer Polizei und bleibt dort in diesem dunklen wie ein Parkhaus aufgebauten Komplex liegen. Als es sich erholt hat, werden die ersten Mechaniker gelockt und verspeist. Eine weibliche Mechanikerin hat zwar einen Loser als Freund, dafr aber Kpfchen. Zusammen mit wenigen Kollegen und ihrem Arschloch von Chef wollen sie das Vieh fangen. Damit berhmt und reich damit werden. Es werden Fallen gebaut und Absperrungen eingerichtet, doch niemand hat mit der Schlue des Monsters gerechnet, was sich mehrfach in andere (vorhandene!) Autos verwandelt. Auch der fiese Chef dem Angestellte und Gesetze egal sind, ist nicht gerade frderlich bei der Teamarbeit. So dezimieren sich die Kmpfer zunehmend und am Ende kommt es zum obligatorischen Showdown. "Hybrid" ist ein solider Monsterfilm der vom Schnitt, Bild, Darstellern und Kameraeinstellungen berzeugt. Das Monster sieht leider nur durchschnittlich aus, wenn es mal etwas zu sehen ist und hinkt somit den Special Effects der letzten Jahre etwas hinterher. Die Idee eines Monsters, das man auch im Wasser vermuten knnte wie bei "Octalus" als eine Art Gestaltwandler und Jger im Grostadtdschungel darzustellen ist sicherlich gut, die Figuren haben aber wieder so oft keine Konturen und das vorhersehbare Ende pltschert etwas dahin. Man setzt noch nicht mal eine coole Pointe, was irgendwie unbefriedigend ist. Einig kluge Schachzge der Handlung macht der Film sicherlich und das nette Making Of als Extra kann man sich durchaus anschauen. Im Endeffekt wre hier jedoch sicherlich um einiges mehr drin gewesen, was aber und da bin ich mir sicher auch am Budget gelegen haben mag. Fr Horrorfilm-Dauerglotzer ein netter Zwischenhappen!
brigens, hier eine FSK 12 zu geben, ist trotz wenig Blut und Gemetzel recht lustig, da hat die FSK aber einen sehr lockeren Tag gehabt.
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