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21. Februar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

RUNNING WILD - The Final Jolly Roger - W O A 2009
Band RUNNING WILD
Titel The Final Jolly Roger - W O A 2009
Label/Vertrieb Goldencore / Zyx Music
Homepage www.running-wild.de
Veröffentlichung 24.06.2011
Laufzeit 150:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Ich wei noch als ich vor zwei Jahren in Hamburg als Tourist war, im "Headbanger's Ballroom" stand und dort die Livebertragung von Running Wilds Abschiedkonzert in Wacken zeitweise mitverfolgte. Ich wei noch, dass ich enttuscht war, dass die Band nicht mit dicker Show wie in den Neunzigern und mit ehemaligen Musikern wie es Sodom und Destruction toll vormachten aufgetreten sind! Wie ich gehrt habe, sollen alte Weggefhrten wie Jens Becker oder Axel Morgan auch versucht haben so etwas auf die Beine zu stellen, sollen aber nicht zu Rolf durchgedrungen sein, schner Mist!
An Bord sind natrlich Snger und Gitarrist Rolf Kasparek, Tourgitarrist Peter Jordan und Drummer Matthias Liebetruth. Was mit dem Tourbassisten Peter Pichl aus der letzten Besetzung passiert ist, kann ich nicht sagen. Fr ihn stand Masterplan Bassist Jan Eckert im halben Piratenoutfit und Sonnenbrille (sehr "piratig"...) auf der Bhne. ber die Hintergrnde kann ich nichts sagen, aber der Mann wirkt recht steif hat kaum Bewegung geht mal zum Mikro und singt Backings. Das war es dann. Fr Fans eine rgerliche Sache, da der Rest doch etwas enthusiastischer bei toller Kulisse rberkommt. Rolfs Ansagen waren zwar noch nie der Brller, aber der Mann hat die Meute recht gut im Griff und feuert satte 17 Klassiker aus dem rmel. Bis auf ein paar Pyros am Ende der Show ist die Bhne leider recht leer und ich erinnere mich wehmtig an die Bhnenaufbauten der frhen Neunziger Jahre zurck. Das waren noch Zeiten! Trotzdem ist die gut gefilmte und geschnittene Show kein Schrott, aber als langjhriger Fan merkt man doch wie viel Potential hier einfach nicht genutzt wurde. Dickschdel am Werk sind halt nicht einfach zu handhaben.
Die Auswahl der Songs und der authentische Livesound gefallen mir aber. Nach dem ersten Durchlauf der DVD hatte ich direkt wieder Lust auf alte Studioscheiben der Band. Leider ist an dem Gercht nichts dran gewesen, dass der legendre Konzertmitschnitt von 1990: "Death Or Glory Tour" als Bonus an Bord ist. Das Teil gibt es leider nur als Bootleg auf DVD. Stattdessen sieht man kurze, langweilige Camcorder aufnahmen von Mitte der Neunziger im Studio und Backstage. Ob dies ein Grund ist weshalb die DVD so lange auf sich warten lie?
Das ausfhrliche Interview von Sabina Classen (Holy Moses) mit Rolf in Hamburg reit diese Schmach etwas raus und beschftigt sich ausfhrlich mit der Geschichte von Running Wild. Andere Leute, bzw. Anekdoten fehlen hier irgendwie. Auch hier haben aber DVDs von Destruction oder Sodom die Nase vorn und dabei alte Videos oder Bilder whrend der Interviews eingespielt was einfach besser rberkommt.
Trotz meines ausfhrlichen "Gemeckers" ist die DVD ganz in Ordnung dank toller Songs.

Tracklist:


01 Intro
02 Port Royal
03 Bad To The Bone
04 Riding The Storm
05 Soulless
06 Prisoner Of Our Time
07 Black Hand Inn
08 Purgatory
09 Battle Of Waterloo
10 Der Kaltverformer
11 Raging Fire
12 Whirlwind
13 Tortuga Bay
14 Branded & Exiled
15 Raise Your Fist
16 Conquistadores
17 Under Jolly Roger
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