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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM -  Kojak - Einsatz in Manhattan  Die komplette fünfte Staffel
Band FILM
Titel Kojak - Einsatz in Manhattan Die komplette fünfte Staffel
Label/Vertrieb Universum Film
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Veröffentlichung 17.06.2011
Laufzeit 990 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die fünfte Staffel der Kultserie "Kojak" ist leider auch die letzte der tollen Serie. 1978 lief die Reihe leider sang-und klanglos nach 118 Folgen aus. Immerhin wurde "Kojak" in den Achtzigern für ein paar Spielfilme wiederbelebt. Wie bei anderen Staffeln gibt es auch diesmal Folgen die mit teils anderen Synchronsprechern und anderem Vorspann kommen, da diese in den Neunzigern erst bearbeitet wurden. Die ARD hat diese warum auch immer bei der Erstausstrahlung nicht berücksichtigt. Auch in der fünften Staffel ist man als Zuschauer gebannt. In Manhattan Süd dem 13. Revier ist es immer noch schmuddelig, die Polizisten sind überarbeitet. Kojak und seine Truppe um Crocker, Saperstein, Stavros und Rizzo geben alles, während der Captain immer besorgt schaut und seinen Männern den Rücken frei hält. Auffallend ist die Tatsache, dass Kojak es oft mit für ihn bekannten Gesichtern zu tun hat, oder auch mal Verwandte, Kollegen oder Freunde Ärger haben. Immer versucht der harte Knochen mit dem sehr weichen Kern das Beste zu machen, ohne das Gesetz zu brechen, aber auch ohne sein Gewissen zu belasten. Der Womanizer flirtet gerne, trifft ab und an Ex-Flammen und hat eigentlich ein Herz aus Gold. Dazu kommen Fälle die nicht mit Kommissar Zufall und sinnloser Action, sondern mit Köpfchen und List gelöst werden. Einige Gangster bekommt Kojak nur weil er bluffte. Kojak ist die Serie! Seine Kollegen haben Raum, aber wenig bis kein Privatleben gibt es zu sehen. Staffelübergreifende Geschichten gab es damals wohl noch nicht, aber Running Gags wie Stavros Pflanze die er mit allen Mitten und Wässerchen (über)pflegt. Die Serie ist der Blick in die Siebziger und für die heutigen Verhältnisse überraschend blutarm und unbrutal. Bei Morden und Toten ist fast nichts zu sehen. Auch hier ist das FSK 16 Siegel mal wieder Blödsinn. Kojaks Sprüche und seine Coolheit werden neben den Lollis weiterleben. Unbedingt schauen!
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