|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der deutsche Titel des kanadischen (TV?) Streifens "Metal Shifters" hat den plumpen Titel "Space Transformers" und auch das Cover erinnert entfernt an den Jerry Bruckheimer Blockbuster "Transformers". Im Gegensatz zu der Ultratrash Schmiede Asylum sind hier solide TV-Gesichter am Werk die teilweise größere Rollen in der Serie "Stargate Atlantis" hatten. Die Geschichte ist schnell erzählt: In einer Kleinstadt saust ein russischer Satellit runter, dieser ist mit einer grünen Flüssigkeit behaftet, eine Art Lebensform. Auf der Erde angekommen, landet das Gerät im Acker eines Farmers. Jener stirbt nach Berührung durch die Lebensform, die sich wohl aus dem Eisen im Blute des Mannes ernährt, wie man später rausfindet. Zwei Brüder die ein Motel renovieren sehen den Absturz und packen das wertvolle Altmetall ein um es an den örtlichen Schrotthändler zu verkaufen. Dieser ist ein alter Mann, lässt sich bequatschen und kauft das Zeug. In seinem Hof steht eine riesige eiserne Statue, ein Golem, den der alte Mann für einen Umzug des Ortes erschaffen hat. Plötzlich bewegen sich die Wrackteile des Satelliten auf die Figur zu und so wird das Vieh lebendig und geht auf Menschenjagd. Einige Opfer später haben sich ein paar Menschen im örtlichen Pub verschanzt um das Vieh zu bekämpfen. Dieses sezt sich immer wieder zusammen und ist auch nicht durch Sprengen zu zerstören. Man sucht also einen Weg das Vieh zu zerstören. Die Geschichte hat nicht viel Tiefgang, die Schauspieler sind allesamt schrullig bis sympathisch besetzt aber unterfordert. Sicher ist das Budget klein gewesen, die Tricks nur solide, aber bei der Geschichte hätten die Macher doch sich etwas inhaltliche Mühe geben können. Drehbuch schreiben hat nichts mit Budget zu tun. Irgendwie kommt mir der Streifen wie ein fünfziger Jahre Sci-Fi Film vor der nur zu spät gedreht wurde. Als Hommage ist das Ganze zu ernsthaft gemacht. Ungewollt lustige Szenen wie z.B. als die Dorfbewohner mit vollem Körpereinsatz eine Tür zuhalten, welche das Robotervieh leicht mit den Armen zertrümmern könnte (aber nicht tut), lassen mich genauso schmunzeln wie das Fehlen vieler aufgeschreckter Bewohner (laut genug war das stampfende Metallmonster sicherlich...)was natürlich auf das gernige Budget wieder geschoben werden kann. Als Folge einer TV-Serie hätte die Geschichte sicherlich gereicht, so ist das Ergebnis den Horrorfans zu blutleer und den Sci-Fi Fans zu billig. Als Extras gibt es Blicke hinter den Kulissen, das obligatorische Making Of sowie ein paar Trailer. im Endeffekt kann ich mir den Film anschauen und wurde mit Längen unterhalten. Mehr als nettes Fastfood in solider HD-Qualität ist hier aber nicht drin. |
|
|
|