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Nachdem die familienfreundlichere Ausrichtung der WWE im viereckigen Ring aktuell nicht mehr DIE Rolle spielt, hat man dieses Thema offensichtlich auf die Arbeiten aus den hauseigenen Film-Studios übertragen. Anscheinend verkaufte sich "Knucklehead" besser als die "The Marine" Teile oder beispielsweise "The Condemned". Das würde auf jeden Fall das neueste Werk der WWE-Studios erklären. Triple H spielt in "The Chaperone" den frisch aus dem Knast entlassenen, geläuterten Fluchtwagenfahrer Ray (Ray) Bradstone, der nichts lieber täte, als wieder ein geregeltes Leben zu führen. Der Haken an der Sache: Seine Frau hat mittlerweile einen neuen Partner und seine Tochter Sally (Ariel Winter) möchte auch nicht mehr viel von ihm wissen. Niemand will Ray seine neue Gesinnung so richtig abkaufen. Als sich ihm eher zufällig die Gelegenheit bietet, die Schulklasse seiner Tochter als Aufpasser bei einem Ausflug zu begleiten, nutzt er die Gelegenheit, um dieser wieder näher zu kommen. Durch unglückliche Umstände befindet sich allerdings ein Haufen Bargeld aus einem Bankraub im Schulbus und niemand geringeres als Rays ehemalige Verbrecherkollegen sind hinter dem Zaster her. Ok, zugegeben, die Story gab es so oder so ähnlich schon zigmal, auch wird es keine Oscars für schauspielerische Meisterleistungen geben, und doch ist "The Caperone", wie schon "Knucklehead" grundsolide Familienunterhaltung. Zwar hat die FSK ihn ab 12 Jahren freigegeben, aber im Beisein der Eltern dürfte dieser Streifen auch jüngeren Kids nicht schaden. Gewalt gibt es in den knapp 100 Minuten kaum, Triple H benutzt dankenswerterweise mehr Köpfchen als Muckis und spielt, man muss es einfach zugeben, gar nicht mal so übel. Den besorgten Vater kauft man ihm auf jeden Fall ab. Nur die deutsche Synchronstimme will so gar nicht zu diesem Berg von einem Mann passen, besonders dann nicht, wenn man, wie ich bisher nur die Originalstimme des Hünen kannte. Das Bonusmaterial kann sich ebenfalls sehen lassen und die Blu-ray bietet sogar noch ein bisserl mehr fürs Geld. |
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