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Ein alter Mann, berühmter italienischer Journalist (arbeitete u.a. auch für den "Spiegel") und Schriftsteller namens Tiziano Terzani (1938-2004) dargstellt von Bruno Ganz ("Der Untergang") ist todkrank und ruft seinen Sohn, einen 33 Jahre alten Weltenbummler und Studenten zu sich um ihm sein Leben zu erzählen. Dabei wird nicht wie sonst so oft im Film das Geschilderte durch Rückblenden dargestellt, sondern erzählt, ganz klassisch. Jedoch sind es nur ein paar Fixpunkte und sagen wir Ansichten des Mannes. Warum er das macht? Er hat Krebs und ist todkrank, sein Sohn soll ein Buch über ihn schreiben, was er quasi diktiert. Dabei erzählt er viel über das politische Geschehen des 20. Jahrhundert und sieht den Tod als neue Stufe und die Krankheit als Anlass sich von seinen seinen verstreut lebenden Kindern und Enkeln zu verabschieden und alte Streits aufzulösen. Dazu kommen die wunderbare Naturkulisse der Toskana und die Tatsache, dass Tiziano wirklich lebte. Das ist kein Film für Actionfans und er gibt auch keine Antworten, es ist die Geschichte eines Mannes der viel wenn nicht alles erlebt hat und loslassen kann. Wir müssen alle irgendwann sterben und das wollen wir nie uns bewusst machen, dieser Film ist nicht wie die restliche mediale Welt eine Ablenkung vom Tod, er zeigt wie jemand ohne Angst und mit Würde geht. "Das Ende ist mein Anfang" schaut man nicht aus Spaß, aber man denkt oft darüber nach! |
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