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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Joneses - Verraten und verkauft
Band FILM
Titel The Joneses - Verraten und verkauft
Label/Vertrieb Universum Film GmbH
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Veröffentlichung 25.02.2011
Laufzeit 92:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Das Regiedebt von Regisseur Derrick Borte namens "The Joneses - Verraten und verkauft" kann sich durchaus sehen lassen. Den deutschen Titelzusatz htte man aber auch weglassen knnen, da er schon ein bisschen viel von dem verrt, was man die erste Zeit des Films noch nicht gleich erraten htte!
Die Joneses sind die perfekte Familie! Sie sehen gut aus, ihre Teenager-Kinder sind gut erzogen, und sie sind reich! Als die neuen Bewohner einer noblen Vorstadtsiedlung sind sie alsbald gern gesehen. Ihre Partys sind gut besucht, und die Nachbarn werden schnell ihre Freunde. Was aber keiner ahnt: Die ganze Familie ist keine! Sie sind ausgebildete Verkufer, die neue Produkte am Markt etablieren sollen. Alles was sie besitzen dient dazu, es dem Umfeld schmackhaft zu machen, und die Verkufe der Industrie anzukurbeln. Nach und nach brckelt aber die Fassade der Familie, und Vater Steve Jones hadert mit dem was er beruflich so tut. Als er sich auch noch in seine Partnerin und Kollegin verliebt, scheint es vorbei zu sein mit der glitzernden Scheinwelt.
Was zunchst wie die typische US-Familienserie beginnt, entwickelt sich nach kurzer Zeit zu einer wirklich guten Satire auf die US-Kreditkaufwut. Mehr Schein als Sein ist in diesen Kreisen in Amerika kein Geheimnis, und hier wird das durchaus krftig auf die Schippe genommen. Zwar hat der Film auch lustige Szenen zu bieten, schlussendlich bleibt einem das Lachen dabei aber schon einmal im Halse stecken. Die obligatorische Liebesgeschichte darf zwar auch nicht fehlen, aber diese empfand ich nicht als strend. Das liegt sicher auch an David Duchovny und Demi Moore, die als Ehepaar Jones glnzend besetzt sind, und ihre Sache super machen. In weiteren Rollen sind berdies noch Amber Heard, Gary Cole und Lauren Hutton zu sehen.
Zwar hinkt der Vergleich logischerweise, aber fr Fans von Streifen wie "American Beauty" kann man dieses Werk hier durchaus auch empfehlen. Fr mich ist es ein sehr unterhaltsamer Beitrag, der durchaus auch zum Nachdenken anregt, ob solche Verkaufsmaschinerien in irgendeiner Form nicht bereits existent sind.
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