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Die südafrikanische Politik der Rassentrennung ist ein dunkeles Kapitel in der Geschichte dieser stolzen Nation. Nachdem zuletzt "Invictus" mit Starbesetzung (Matt Damon und Morgan Freeman), das Ende der Apartheid in den Köpfen der Menschen, bei der Rugby-WM am Kap, beschrieb, legt "In Schwarzer Haut" nochmal den Finger in die Wunde der Segregation. Der Film beschreibt das wahre Schicksal von Sandra Laing (gespielt von Sophie Okonedo, bekannt aus "Hotel Ruanda"), die in den 50iger Jahren als Tochter weißer Eltern zur Welt kommt, aufgrund eines Gendefekts jedoch als Schwarze eingestuft und dadurch, wie der Großteil der südafrikanischen Bevölkerung, von der weißen Burengesellschaft diskriminiert wird. Ihr Vater, grandios verkörpert von Sam Neill (u.a. "Jurassic Park", "Das Piano"), kämpft zunächst um die Rehabilitierung seiner einzigen Tochter, verstößt sie später jedoch, weil sie sich in einen Farbigen verliebt und von ihm ein Kind erwartet. Erst sehr viel später wendet sich in Sandras Leben und im ganzen Land zwar nicht alles, aber zumindest vieles, zum Guten. Ein bewegender Film, der gerade uns Deutsche, die wir selbst auf eine schwierigen Geschichte zurückblicken, zum Nachdenken anregt. |
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