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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - Hell In A Cell 2010
Band FILM
Titel WWE - Hell In A Cell 2010
Label/Vertrieb Clearvision / Alive
Homepage www.wwe.com
Veröffentlichung 28.01.2011
Laufzeit 167:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 11 von 15 Punkten
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"Hell In A Cell" taugte als PPV 2009 nur bedingt etwas. Die Erwartungen an ein Groereignis, das sich eine der beliebtesten Matcharten der WWE-Geschichte auf die Fahnen geschrieben hatte, waren immens und nicht wenige waren enttuscht. Gleich 3 Matches im "Devil's Playground" und keines konnte an die alten Klassiker anknpfen.
2010 hat man zumindest in dieser Hinsicht gelernt. Lediglich 2 HiaC Auseinandersetzungen sollten hier stattfinden und die waren... naja, abwarten!
Nach einem dicken Vorspann (Hut ab vor den Leuten, die sich das immer antun!) geht es direkt in die Vollen. In einem "Triple Threat Submissions Count Everywhere"-Match um die U.S.-Championship zeigen John Morrison, The Miz und Champion Daniel Bryan ganz deutlich auf, warum sie als die Zukunft der WWE gehandelt werden. Geprgt von wunderschnen Aktionen und einem schnellen Verlauf zhlt das Erffnungsmatch auch gleich zu den Highlights des Abends.
Gleich darauf darf man staunen, dass Randy Orton seine WWE-Championship bereits jetzt in der Zelle gegen Sheamus verteidigen muss. Auch hier gibt es nichts zu meckern. Hart und gut gefhrt, toller Aufbau, top!
Ein eher lahmes Promo-Segment spter veranlasst der ominse RAW-Generalmanager ein Match zwischen Jack Swagger und Edge. Fr eine derart spontane Aktion ist die Sache dann auch recht ordentlich.
Relativ frh kommt es jetzt schon zu dem, fr John Cena mglicherweise folgenschweren Match gegen Wade Barrett. Gewinnt Cena, so lst sich die Nexus, also die Gruppierung um Barrett auf. Sollte Barrett gewinnen, muss Cena sich der Nexus anschlieen. Ein Eingreifen der Gruppierung wurde von vornherein ausgeschlossen, denn auch dann wre sie Geschichte. "berraschenderweise" kommt die Nexus recht frh zum Ring, was deren Anfhrer aber gar nicht gefllt und so werden Gabriel, Slater und Otunga wieder nach hinten geschickt. Das anschlieende Match ist dann ganz ok, bis Barretts Vasallen erneut auftauchen und sich um den Ring postieren. Was dann passiert mchte ich gar nicht vorweg nehmen. Das Finish ist, von Seiten der WWE mal wieder genial eingefdelt (wenngleich auch in dieser Art gewiss nicht neu).
Das Divas-Championship Match zwischen Titeltrgerin Michelle McCool (+ Layla in ihrer Ecke) und Natalya ist ganz nett und leider kann auch der Main Event nur bedingt gefallen. Ich trau es mich kaum auszusprechen, aber der Undertaker kann im "Hell In A Cell" Match gegen seinen "Bruder" und World Heavyweight Champion Kane kaum berzeugen. Das mag aber auch zu einem guten Teil an der "Big Red Machine" liegen, die, meines Erachtens nach zurzeit ohnehin viel zu hoch gehandelt wird. Das Match ist rein technisch weit davon entfernt ein Klassiker zu werden und auch das (alberne) Eingreifen des zuvor zurck gekehrten Paul Bearers (!) kann nicht darber hinweg tuschen, dass hier im Vorfeld (allein der Promo-Trailer unmittelbar vor dem Match) ein bisschen zuviel Wind gemacht worden ist. Im Ganzen aber besser als das Debt.
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