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"Hell In A Cell" taugte als PPV 2009 nur bedingt etwas. Die Erwartungen an ein Großereignis, das sich eine der beliebtesten Matcharten der WWE-Geschichte auf die Fahnen geschrieben hatte, waren immens und nicht wenige waren enttäuscht. Gleich 3 Matches im "Devil's Playground" und keines konnte an die alten Klassiker anknüpfen. 2010 hat man zumindest in dieser Hinsicht gelernt. Lediglich 2 HiaC Auseinandersetzungen sollten hier stattfinden und die waren... naja, abwarten! Nach einem dicken Vorspann (Hut ab vor den Leuten, die sich das immer antun!) geht es direkt in die Vollen. In einem "Triple Threat Submissions Count Everywhere"-Match um die U.S.-Championship zeigen John Morrison, The Miz und Champion Daniel Bryan ganz deutlich auf, warum sie als die Zukunft der WWE gehandelt werden. Geprägt von wunderschönen Aktionen und einem schnellen Verlauf zählt das Eröffnungsmatch auch gleich zu den Highlights des Abends. Gleich darauf darf man staunen, dass Randy Orton seine WWE-Championship bereits jetzt in der Zelle gegen Sheamus verteidigen muss. Auch hier gibt es nichts zu meckern. Hart und gut geführt, toller Aufbau, top! Ein eher lahmes Promo-Segment später veranlasst der ominöse RAW-Generalmanager ein Match zwischen Jack Swagger und Edge. Für eine derart spontane Aktion ist die Sache dann auch recht ordentlich. Relativ früh kommt es jetzt schon zu dem, für John Cena möglicherweise folgenschweren Match gegen Wade Barrett. Gewinnt Cena, so löst sich die Nexus, also die Gruppierung um Barrett auf. Sollte Barrett gewinnen, muss Cena sich der Nexus anschließen. Ein Eingreifen der Gruppierung wurde von vornherein ausgeschlossen, denn auch dann wäre sie Geschichte. "Überraschenderweise" kommt die Nexus recht früh zum Ring, was deren Anführer aber gar nicht gefällt und so werden Gabriel, Slater und Otunga wieder nach hinten geschickt. Das anschließende Match ist dann ganz ok, bis Barretts Vasallen erneut auftauchen und sich um den Ring postieren. Was dann passiert möchte ich gar nicht vorweg nehmen. Das Finish ist, von Seiten der WWE mal wieder genial eingefädelt (wenngleich auch in dieser Art gewiss nicht neu). Das Divas-Championship Match zwischen Titelträgerin Michelle McCool (+ Layla in ihrer Ecke) und Natalya ist ganz nett und leider kann auch der Main Event nur bedingt gefallen. Ich trau es mich kaum auszusprechen, aber der Undertaker kann im "Hell In A Cell" Match gegen seinen "Bruder" und World Heavyweight Champion Kane kaum überzeugen. Das mag aber auch zu einem guten Teil an der "Big Red Machine" liegen, die, meines Erachtens nach zurzeit ohnehin viel zu hoch gehandelt wird. Das Match ist rein technisch weit davon entfernt ein Klassiker zu werden und auch das (alberne) Eingreifen des zuvor zurück gekehrten Paul Bearers (!) kann nicht darüber hinweg täuschen, dass hier im Vorfeld (allein der Promo-Trailer unmittelbar vor dem Match) ein bisschen zuviel Wind gemacht worden ist. Im Ganzen aber besser als das Debüt. |
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