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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Moon
Band FILM
Titel Moon
Label/Vertrieb Koch Media/ Bronson
Homepage www.moon-derfilm.de/
Veröffentlichung 28.01.2011
Laufzeit 92:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Science-Fiction Fans werden in den letzten Jahren nicht gerade berhuft mit guten Beitrgen im Filmbereich. Gut, dass da Duncan Jones daherkommt! Der Sohnemann von Musikikone David Bowie bringt so mir nichts dir nichts einen Sci-Fi Streifen namens "Moon", den er auch noch fr die Kleinstsumme von gerade mal 5 Millionen Dollar gedreht hat. Das mag zum Einen an der berschaubaren Darstellerriege liegen, die eigentlich nur aus Sam Rockwell ("Confessions of a Dangerous Mind") besteht, oder aber daran, dass der gute Mann auch aus wenig viel machen kann.
Sam Bell arbeitet auf dem Mond. Genauer gesagt auf der Rckseite des Mondes, wo die Lunar-Company Helium abbaut um den Energienachschub auf der Erde zu gewhrleisten. Dort ist er seit fast drei Jahren alleine mit Roboter Gerty, und er sehnt sich nach seiner anstehenden Heimreise zur Erde, wo er Frau und Tochter wiedersehen wird. Als er einen Unfall mit einem Erntefahrzeug hat, entwickelt sich die Situation jedoch schnell anders als gedacht, und Sam muss sich Fragen nach seiner Existenz stellen.
Mehr mchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da sich der Film ab diesem Zeitpunkt nur noch in diese eine Richtung entwickelt, und man die ganze Spannung herausnehmen wrde. Darstellerisch ist Rockwell hier einfach nur brillant! Andere gelistete Schauspieler sieht man im Film lediglich als kurze Aufnahmen auf dem Bildschirm der Raumstation, bzw. wird der Roboter im Original von Kevin Spacey gesprochen. Ansich ist Jones hier ein mehr als ansehnlicher Film gelungen, wenngleich man auch anfhren muss, dass er sehr ruhig und behbig erzhlt wird. Wer hier auf Action hofft, wird enttuscht werden. Man merkt auch ganz klar, dass er sich diverser Sci-Fi Werke aus der Vergangenheit bedient, wie Kubricks "2001 Odyssee im Weltraum" oder "Solaris". Auch Anstze aus "Blade Runner" lassen sich gut erkennen. Aber wie so oft, gut geklaut ist halb gewonnen. Jones weckt durch die karge, aber realittsnahe, Atmosphre und das Setting das Interesse des Zuschauers, und kann es fast ber die komplette Laufzeit halten. Lediglich gegen Ende htte ich mir einfach mehr Intensitt oder eine bessere Auflsung gewnscht. Wie dem auch sei, ich ging ohne Vorkenntnisse an "Moon" heran, und trotz meiner Abneigung gegen die oben genannten Klassiker, mochte ich den Film! Er ist kein Meisterwerk, aber definitiv ein Film, den man als Fan des Genres gesehen haben sollte.
An Extras bietet die DVD zwei Audiokommentare, sowie eine Trailershow.
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