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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - 2001 Maniacs 2 - Es ist angerichtet
Band FILM
Titel 2001 Maniacs 2 - Es ist angerichtet
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 14.01.2011
Laufzeit 75:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 1 von 15 Punkten
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In den frhen sechziger Jahren drehte Regisseur Hershell Gordon Lewis eine Handvoll Splatterfilme, und wird seither als Begrnder dieses blutrnstigen Genres gefeiert. Unter diesen befand sich auch "Two Thousand Maniacs!", der im Jahre 2005 dann ein durchaus gelungenes Remake durch Regisseur Tim Sullivan erfuhr, diesmal unter dem Titel "2001 Maniacs".
Dank Robert Englund als Hauptdarsteller und gelungenen Splatter-Effekten ist dieser Streifen in Fankreisen durchaus angesehen, und man kann ihn als gelungene Unterhaltung des Genres bezeichnen.
Nun lie es sich der gute Sullivan aber nicht nehmen, und inszenierte mit "2001 Maniacs 2 - Es ist angerichtet" eine Fortsetzung der Geschehnisse um die kannibalistischen Dorfbewohner von Pleasant Valley. Hier ist nun kein Englund mehr dabei, dafr nimmt Bill Moseley ("Haus der 1000 Leichen", "TDR - The Devils Rejects") seine Rolle als Brgermeister Buckman ein. Da sich keine neuen Opfer mehr ins Dorf verirren, beschliet man kurzerhand einen Wanderzirkus aufzumachen, und so an neue Nahrung zu kommen. Als dann noch eine Gruppe ahnungsloser Filmleute auf die Buckmansche Brut stt, werden die Messer wieder gewetzt.
Wer hier nun auf eine gelungene Fortsetzung hofft, wird schwerstens enttuscht sein! Zum Einen befindet sich das Niveau lockere hundert Klassen unter denen des ersten Teils, zum Anderen ist die deutsche Fassung in annhernd jeder brutaleren Szene gnadenlos geschnitten! Die darstellerischen Leistungen sind obendrein derart mies, dass sich Lewis im Grabe umdrehen wrde, wre er schon gestorben, und es wird nur Augenmerk drauf gelegt, dass auch ja jede Frau ihren oberen Brustbereich in die Linse hlt. So lockt man keinen Horrorfan hinterm Ofen vor, und man kann vor diesem Schund wirklich nur warnen! Selbst in ungeschnittener Form wird man hier aber lediglich den Kopf schtteln, anhand des enormen Rckschritts, den Tim Sullivan leider gemacht hat.
Da helfen die ganzen Extras wie Audiokommentar, Making-Of, Trailer usw. dann auch nicht mehr aus der Misere.
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