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Wir schreiben das Jahr 1000, ein namenloser Nordmann, genannt Einauge (Mads Mikkelsen "Kampf der Titanen", "Casino Royale") wird von einer grimmigen Wikingerbande gefangen gehalten. Er wird von ihnen gezwungen sich mit anderen Männern in Kämpfen bis zum Tod zu messen. Sein einziger Freund ist ein kleiner Junge namens Are, der ihn mit Nahrung und Wasser versorgt. Eines Tages jedoch kann er seinen Peinigern entkommen, bzw. selbige gnadenlos niedermetzeln. Kurz darauf begegnet er und Are, der ihn von nun an begleitet, einem christlichen Clan, der den Kreuzzügen ins heilige Land folgen will und schließen sich diesem kurzerhand an. Kaum stechen sie in See wird klar, dass dies eine sehr mystische Reise sein wird.
Wer sich immer schon einmal gefragt hat, ob die guten Wikinger außer Met noch andere berauschende Mittel genommen haben, der bekommt die Frage mit "Walhalla Rising" beantwortet. Regisseur Nicolas Winding Refn ("Pusher 1-3") muss jedenfalls voll bis obenhin gewesen sein, als er die zweite Hälfte des Films gedreht hat. Psychedelische Bilder und unheilsschwangere Dialoge lassen nach kürzester Zeit einfach nur noch Langweile aufkommen. Ebenfalls das Ende lässt den Zuschauer im Regen stehen. Sinn und Logik muss man unbedingt über Bord werfen, wenn man dieses Machwerk betrachtet, schade, denn die erste Hälfte des Films ist sehr gut und stimmungsvoll gefilmt. Wer sich an diesen Punkten nicht stört kann durchaus mal einen Blick wagen, die erste Hälfte ist ja durchaus sehenswert. Alle anderen seien hiermit gewarnt. |
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