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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Merantau - Meister des Silat
Band FILM
Titel Merantau - Meister des Silat
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 03.12.2010
Laufzeit 107:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Bis in die 90er waren Martial-Arts Filme die Renner in den Videotheken. Die Story war egal, hauptsache es gab ordentlich auf die Mtze! Irgendwann Ende des Jahrtausends flachte das dann ab, und der geneigte Fan bekam so gut wie nichts mehr vorgesetzt. Als im Jahr 2003 dann der thailndische Edel-Klopper "Ong Bak" auf der Bildflche erschien, trat dieser eine neue Welle von Martial-Arts Streifen los, die bis heute anhlt. Auch hierbei ist die Story oft mehr als nebenschlich, dafr haben bei einzelnen Vertretern wie "Revenge of the Warrior" oder "Chocolate" die Kampfszenen einfach neue Mastbe gesetzt.
Da die Melatte fr solche Filme dadurch sehr hoch liegt, war ich beim neusten Werk aus diesen Gefilden, "Merantau - Meister des Silat" zuerst sehr skeptisch! Ein indonesischer Fightfilm war mir bisher noch nicht untergekommen, aber nach Genuss dieses Streifens wnsche ich mir definitiv noch weitere Klopper aus diesem Land!
Storymssig gewinnt man auch hier keinen Oscar, aber wer braucht schon eine gute Geschichte? Ein junger Fighter kommt erstmals in die groe Stadt, um sich seine Hrner abzustoen (was bei den Eingeborenen das Merantau genannt wird) und trifft dort auf eine Tnzerin, die von einem Zuhlter geschlagen wird. Er hilft ihr und gert alsbald an die Hintermnner einer Mdchenhndlerbande, und muss sich seines Lebens erwehren und die entfhrte Tnzerin retten.
Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Anfangs lsst der Film sich Zeit, und auch die ersten Kmpfe, die man nach ca. 30 Minuten zu sehen bekommt, sind auch noch eher gemchlich. Von Fight zu Fight steigert sich das aber dann immens, und endet in einem 35 Minuten Showdown, der sich gewaschen hat! Natrlich wird hier nicht ganz das Niveau der Vorbilder erreicht, aber die Kmpfe sind sauber gefilmt, ab und an wirklich hart und vor allem wird auch hier das Leben der Stuntmen teils enorm auf die leichte Schulter genommen. berrascht haben mich auch die Darsteller, die fast alle keinerlei Erfahrung beim Film hatten, und ihre Sache hierfr mehr als gut gemeistert haben. Die Kampfsportart, welche hier praktiziert wird, ist brigens das indonesische Pencak Silat, welches augenscheinlich eine Mischung aus verschiedensten Techniken darstellt Neben ein paar Deleted Scenes gibt es ein sehr interessantes und aufschlussreiches Making-Of mit einigen Interviews, sowie eine Montage der Drehs der einzelnen Fight-Sequenzen.
Fr Martial-Art Fans uneingeschrnkt zu empfehlen!
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