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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - Iron Will - Die Anthologie des härtesten Matches der WWE
Band FILM
Titel WWE - Iron Will - Die Anthologie des härtesten Matches der WWE
Label/Vertrieb Clearvision / Alive
Homepage www.wwe.com
Veröffentlichung 22.10.2010
Laufzeit 170:00 & 170:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 15 von 15 Punkten
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6 Mann in einem 250.000 $ teuren, 16 Tonnen schweren Stahlmonster; 2 dieser Männer beginnen das Match, zu dem in verschiedenen Zeitintervallen (in der Regel um die 5 Minuten) die restlichen 4 hinzu stoßen. Bis diese eingreifen können sind sie hinter dicken Plexiglasscheiben "gefangen". Eine Entscheidung lässt sich nur via Pinfall oder Aufgabe herbeiführen. Der jenige, der als letzter in der Konstruktion steht ist der Sieger. Kürzer zusammenfassen lässt sich die Elimination Chamber (oder Ausscheidungskammer) nicht. Als eine der beliebtesten Matcharten hat die Kammer seit 2010 neben "Hell In A Cell" (2009), "TLC" (2009) und dem "Money In The Bank"-Match nun auch ihren eigenen PPV (der bei uns nach wie vor "No Way Out" heißt). Da war es nur eine Frage der Zeit bis "Satan's Prison", wie die Kammer gerne genannt wird und die Veröffentlichung leider nur in den USA heißt, eine eigene 3-DVD-Box bekommt. Seit Eric Bischoff, der sich auch für die Erfindung der Chamber verantwortlich zeigt, das Monstrum bei der "Survivor Series" 2002 vorstellte, gab es insgesamt 11 dieser harten Matches. Diese sind nun allesamt auf "Iron Will - Die Anthologie des härtesten Matches der WWE" versammelt. Seit 2008 ist die EC fester Bestandteil des "No Way Out" / "Elimination Chamber" PPVs und somit gleich 2 mal an einem Abend zu sehen. Man darf davon ausgehen, dass die WWE sich eine gewisse Exklusivität für die Kammer aufheben will, sie also ansonsten im Jahr nicht einsetzen wird. Das ist auch gut so, damit ist gewährleistet, dass die Qualität der Auseinandersetzungen darin stets auf einem hohen Niveau bleibt.
Sämtliche Matches wissen nämlich zu gefallen, es gibt keinerlei Aussetzer, wenngleich die ECW-Ausgabe beim "December To Dismember"-PPV auch gerne als Debakel abgetan wird. Gerade die verschiedenen Konstellationen der Superstars in der Kammer machen den Reiz aus. Diese aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber allein Goldberg oder Umaga (R.I.P.!) noch mal in Action zu sehen treibt einem doch Freudentränen in die Augen.
Die Box ist ein einziger Quell der Freude und jedem WWE-Fan nur ans Herz zu legen. Ganz klare Empfehlung ohne wenn und aber.
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