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23. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

VELVET REVOLVER - Live In Houston
Band VELVET REVOLVER
Titel Live In Houston
Label/Vertrieb Eagle Vision
Homepage www.velvetrevolver.com
Veröffentlichung 19.11.2010
Laufzeit 78:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Die Allstarband Velvet Revolver bestand bei der Bandgrndung aus ehemaligen Guns N Roses Musikern, Snger Scott Weiland (nun wieder bei den Stone Temple Pilots) und den unbekannten Gitarristen Dave Kushner. Nach zwei Alben, erfolgreichen Tourneen und Exzessen von Weiland, trennte er sich oder umgekehrt von der erfolgreichen Band und belebte die Piloten wieder, whrend die Revolver seit dem einen neuen Snger suchen und quasi auf Eis liegen. Slash ist nun Soloknstler und Duff hat Loaded. Nun gibt es von den Live-DVD Spezialisten Eagle Vision ein Lebenszeichen der Band in Form eines Konzertes von 2005. Damals hatte die Band nur ihr Werk "Contraband" von 2004 drauen, weshalb die Setlist mit 75 Minuten auch recht mager ist. Obwohl solche Spielzeiten bei US-Bands ja leider alltglich sind. Neben eigenen Liedern gibt es auch die Guns N Roses Hits "It's So Easy" und "Used To Love Her". Von den Stone Temple Pilots coverte die Band "Crackerman", sowie "Sex Type Thing". Das nennt man wohl fair!
Das Konzert an sich ist gut gefilmt, auch der Ton ist gut, die Kameras sind immer nah an den Musikern und machen oft sogenannte Closeups der Musiker. Leider sieht man die ganze Bhne nicht so oft in der totalen Breite. Whrend die Musiker vor allem die Ex-Gunners satt rocken wie immer und Gitarrist Kushner eher unauffllig mit seiner Strickmtze agiert, ist Scott Weiland ein hibbeliger Frontmann, der mit seiner (deutschen?) Uniformsmtze und seiner Sonnenbrille wie die drre Glamrockversion vom jungen Rob Halford aussah. Weiland macht seine Sache gut, sympathisch wird der Mann mir aber nie werden! Durch seine extrem drre Figur und seine Hibbeligkeit wirkt er sehr anstrengend, was sehr im Kontrast zum ewig lssigen Slash steht. Zwischen den Songs gibt es kurze Interviewfetzen und Anekdoten der Musiker. Leider wird das dies durch nervige Szenen mit einer Blondine unterbrochen. Dieser Frau mit Uniformsmtze werden doofe Fragen gestellt bei denen ich nicht wei ob sie lustig oder satirisch gemeint sind.
Im Endeffekt ist diese DVD eine feine Sache fr die Fans der Musiker, aber auch eine verdammt kurze. Wen das nicht strt und lange Banddokus und Interviews fr Zeitverschwendung hlt, ist mit dieser DVD gut bedient!
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