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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Lost Identity - Flucht aus Saudi Arabien
Band FILM
Titel Lost Identity - Flucht aus Saudi Arabien
Label/Vertrieb 3L Film GmbH & Co. KG
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Veröffentlichung 21.10.2010
Laufzeit 105:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Filme die auf einer wahren Begebenheit beruhen gibt's wie Sand am Meer. Meist sind es Horrorfilme, und im Normalfall ist an den Streifen rein gar nichts wahr. Nicht so im Fall von "Lost Identity - Flucht aus Saudi Arabien". Es handelt sich zwar um keinen Gruselfilm, aber wenn man so sieht, was John McDonald in den 70ern in Saudi Arabien so widerfahren ist, bekommt man es trotzdem mit der Angst.
Der Film von Regisseur Simon Wincer ("Free Willy") drehte diesen Film frs US-Fernsehen, nach der Buchvorlage vom realen John McDonald "Flight from Dhahran".
McDonald flog auf Gehei seines Geschftspartners nach Saudi Arabien, um dort mit einem Prinzen einen Vertrag ber ein groes Bauprojekt abzuschlieen. Dort angekommen erfhrt er von Mittelsmann Suliman, dass der Prinz abgesprungen ist, und er schliet einen Vertrag mit Scheich Fazza. Schnell muss McDonald merken, dass man im fernen Osten anders Geschfte macht, und er wird ber den Tisch gezogen. Da er sich das nicht gefallen lassen will, verklagt er den Scheich. Er gewinnt zwar, kann aber nicht aus dem Land, da man ihm die Papiere abgenommen hat. John sieht nur noch einen Ausweg, die Flucht. Zusammen mit seinem Freund McNatt plant er per Flugzeug in einer Kiste aus dem Land zu kommen, die Schergen des Scheichs immer im Nacken.
Gedreht wurde der Film bereits 1998, jagt einem aber auch heute noch eine leichte Gnsehaut ber den Rcken. Die ausweglose Situation des McDonald wurde sehr gut eingefangen, und man bekommt auch einen kleinen Einblick in die Sitten und Gebruche der Saudis. In den Hauptrollen sehen wir Treat Williams ("Octalus", "Dead Heat") und Stephen Lang ("Avatar") die ihre Sache sehr gut machen, ebenso wie Sasson Gabai (bekannt aus "Rambo 3"). Auch wenn das "nur" ein TV-Film ist, wirkt er ungemein bedrckend und ist wirklich gut inszeniert. Leider sind an Extras nur ein paar Trailer an Bord. Gerade hier htte ich mir mehr gewnscht, vielleicht ein Interview mit dem echten McDonald oder sonstige Hintergrundinformationen ber den damaligen Fall. So weisen lediglich ein paar Texttafeln am Ende des Films auf den weiteren Werdegang der Protagonisten hin. Fr Thrillerfans einen Blick wert, auch wenn es kein Hochglanzprodukt Marke Hollywood ist.
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