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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 1
Band FILM
Titel Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 1
Label/Vertrieb Universum Film
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Veröffentlichung 15.10.2010
Laufzeit 816 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Mein Held der Kinderzeit, Lee Majors hat nicht nur "Ein Colt fr alle Flle" in den Achtzigern gemacht, sondern war schon in den Sechzigern und Siebzigern aktiv ("Big Valley", "Die Leute von der Shiloh Ranch"). Bester Beweis die fr damalige Verhltnisse moderne und futuristische Serie "Der sechs Millionen Dollar Mann" die nun endlich mit Staffel 1 auf DVD verffentlicht wird. Leider ist der Ton und das Bild nicht gut, hier wurde sich nicht viel Mhe gemacht! Szenen, die man damals aus anderen Filmen in die Serie rein geschnitten hat, z.B. wilde Tiere oder Flugzeuge im Flug, sind mit gnadenlos schlechtem Bild gesegnet, da man 1974 auch nicht ahnen konnte, wie weit unsere Technik geht und es mal DVD gibt. Das grte Problem ist aber das Fehlen des Pilotfilmes, der aus rechtlichen Grnden wohl nicht zur Serie gehrt. Die Serie wurde nach dem Erfolg des eigenstndigen Filmes gedreht. So muss man sich mit wenigen Infos zufrieden geben: Bei einem Flugzeugabsturz wurde Colonel Steve Austin schwer verletzt und konnte mit einem knstlichen Auge und teilweise Armen und Beinen wieder hergestellt werden. Diese atomgetriebene bionischen Gliedmaen machen ihn zu einem bermenschlich starken Agenten fr die Staatsorganisation OSI, der in einer Mischung aus James Bond und Superheld (Tren aufbiegen, Handschellen zerreien, Superblick, Supersprung und unmenschliche Krfte) seine Flle lst, die aus heutiger Sicht sehr antiquiert und auch recht spaig anmuten. Gerade die Action, wenn Austin luft oder springt wird generell durch Zeitlupeneffekte verfremdet. So etwas reit heutzutage eher zum Schmunzeln hin. Auch war Lee Majors schauspielerisches Talent eher in der Region von Steven Seagal einzuordnen, da war der Mann spter als Colt Seavers etwas pfiffiger, hier nervt dazu noch seine unpassende Synchronstimme. Fans der Serie knnen fr unter 20 Euro eigentlich nicht meckern, aber das Fehlen jeglicher Extras beruht sicherlich auf der Tatsache, dass man damals an so etwas sicher nicht gedacht hatte. brigens habe ich mehrfach gehrt, dass die "Sieben Millionen Dollar" Frau besser in Bild und Ton sein soll.
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