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22. Mai 2013 - Uhr
 
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583 Reviews in der Datenbank
FILM - Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 1
Band: FILM
Titel: Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 1
Label/Vertrieb: Universum Film
Website: Website suchen ...
Veröffentlichung: 15.10.2010
Laufzeit: 816 Minuten
Autor: Thorsten Dietrich
Bewertung: 9 von 15 Punkten
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Mein Held der Kinderzeit, Lee Majors hat nicht nur "Ein Colt für alle Fälle" in den Achtzigern gemacht, sondern war schon in den Sechzigern und Siebzigern aktiv ("Big Valley", "Die Leute von der Shiloh Ranch"). Bester Beweis die für damalige Verhältnisse moderne und futuristische Serie "Der sechs Millionen Dollar Mann" die nun endlich mit Staffel 1 auf DVD veröffentlicht wird. Leider ist der Ton und das Bild nicht gut, hier wurde sich nicht viel Mühe gemacht! Szenen, die man damals aus anderen Filmen in die Serie rein geschnitten hat, z.B. wilde Tiere oder Flugzeuge im Flug, sind mit gnadenlos schlechtem Bild gesegnet, da man 1974 auch nicht ahnen konnte, wie weit unsere Technik geht und es mal DVD gibt. Das größte Problem ist aber das Fehlen des Pilotfilmes, der aus rechtlichen Gründen wohl nicht zur Serie gehört. Die Serie wurde nach dem Erfolg des eigenständigen Filmes gedreht. So muss man sich mit wenigen Infos zufrieden geben: Bei einem Flugzeugabsturz wurde Colonel Steve Austin schwer verletzt und konnte mit einem künstlichen Auge und teilweise Armen und Beinen wieder hergestellt werden. Diese atomgetriebene bionischen Gliedmaßen machen ihn zu einem übermenschlich starken Agenten für die Staatsorganisation OSI, der in einer Mischung aus James Bond und Superheld (Türen aufbiegen, Handschellen zerreißen, Superblick, Supersprung und unmenschliche Kräfte) seine Fälle löst, die aus heutiger Sicht sehr antiquiert und auch recht spaßig anmuten. Gerade die Action, wenn Austin läuft oder springt wird generell durch Zeitlupeneffekte verfremdet. So etwas reißt heutzutage eher zum Schmunzeln hin. Auch war Lee Majors schauspielerisches Talent eher in der Region von Steven Seagal einzuordnen, da war der Mann später als Colt Seavers etwas pfiffiger, hier nervt dazu noch seine unpassende Synchronstimme. Fans der Serie können für unter 20 Euro eigentlich nicht meckern, aber das Fehlen jeglicher Extras beruht sicherlich auf der Tatsache, dass man damals an so etwas sicher nicht gedacht hatte. Übrigens habe ich mehrfach gehört, dass die "Sieben Millionen Dollar" Frau besser in Bild und Ton sein soll.
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