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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Dschingis Khan - Sturm über Asien
Band FILM
Titel Dschingis Khan - Sturm über Asien
Label/Vertrieb Scot Home Elite Entertainment
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Veröffentlichung 21.10.2010
Laufzeit 122:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Geschichte wie Dschinghis Khan zum Herrscher über die Mongolen wurde, zeigt der russische Streifen "Dschinghis Khan - Sturm über Asien". Das mit tollen Landschaftaufnahmen der weiten Steppen bebilderte Werk nimmt sich viel Zeit für Einführung der Geschichte, die Kindheit als junges Nomadenkind Temudschin, der Tod des Vaters, die Bedrohung von anderen Stammesfürsten nach dessen Tod. Versehen mit der Ezählstimme des Vaters gibt es dem Film einen leicht mystischen Touch. Anfangs kann ich der Geschichte auch gut folgen, doch irgendwann wird die Handlung und Storyline etwas wirr. Die Kinder Temujin und Jamuka und Khokhochoi sind Freunde. Temujin und Jamuka werden Blutsbrüder und bleiben erwachsen auch Freunde. Khokochoi wird Schamane. Als Jamukas Bruder ein Pferd für seine Verlobte aus der Herde von Temujin stiehlt und von einem Wächter dabei erschossen wird, kommt es trotz korrekten Verhaltens zum Eklat. Temujin will den Schuldigen nicht ausliefern und so beginnt der Bruderkrieg. Später wird Gruppe a) gegen Gruppe b) gehetzt, Fürst X und Y bedroht und wer was ist kommt irgendwie rech schlecht rüber. Dazu kommen recht blutige Schlachten, die aber von der Kameraführung gegen Hollywood-Schlachten nicht anstinken kann, da es oft wackelig und nicht focussiert gefilmt wurde. Der Schnitt ist grausam und Nebenfiguren wie der christliche Missionar wirken eher wie Running Gags als echte Charaktere. Insgesamt ein solider Film der aber viel Potential verschenkt. Für Freunde historischer Stoffe aber nicht ungeeignet!
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