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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Bad Biology
Band FILM
Titel Bad Biology
Label/Vertrieb Epix/ Indigo
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Veröffentlichung 29.10.2010
Laufzeit 80:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Frank Henenlotter, dieser Name sollte Freunden des skurrilen Horrorfilms definitiv ein Begriff sein. Er hat in seiner Laufbahn zwar sage und schreibe lediglich sechs Filme gedreht, diese hatten es aber in sich! Obendrein haben bisher alle seine Werke mit dem menschlichen Krper zu tun gehabt. In der "Bascet Case" Trilogie ging es um einen Typen, der seinen missgebildeten Zwilling (einen undefinierbaren Klumpen mit Zhnen) vom Morden abhlt, in "Elmer" um einen Mann, in dessen Hirn sich ein Parasit festsetzt um ihn morden zu lassen. Bei "Frankenhooker" baut sich ein Chirurg, frei nach Art des "Re-Animator", seine verstorbene Frau aus Leichenteilen von Prostituierten nach, und nun bringt uns Henenlotter seinen neuesten Streich: "Bad Biology".
Da ich seinen frheren Filmen durchaus etwas krankes, unterhaltsames abgewinnen konnte, war ich sehr gespannt, ob der Meister nach so langer Zeit an seine "Erfolge" anknpfen kann. Nach dem zweifelhaften Genuss des Streifens muss ich sagen, er kann es, in meinen Augen, leider nicht! Die Geschichte um eine Frau mit sieben Klitoris, die Mnner beim Sex gerne mal killt, um direkt danach kleine Freak-Babys in die Welt zu ballern, und einen Typen mit Riesenpenis und Masturbationsmaschine, ist schon ziemlich krank! Zugegeben, das hat fr den ein oder anderen sicherlich einen gewissen Charme, ist aber zu billig umgesetzt. Nackte Damen reien es halt nicht immer raus. Vor allem nicht, wenn die Darsteller allesamt wie Laien agieren, und die Effekte einfach nur so schlecht aussehen, wie in seinen frheren Filmen. In den 80ern und Anfang der 90er beschwerte sich darber noch kein Mensch, aber fr heutige Standards ist das einfach viel zu wenig. Trash-Fans knnten hieran noch einen Gefallen finden, allerdings seien auch diese vorgewarnt, dass die deutsche Fassung laut Meldungen aus dem Netz in drei Szenen geschnitten werden musste, um eine Freigabe ab 18 zu bekommen! Neben dem deutschen und englischen Ton in Stereo und 5.1 befindet sich an Extras lediglich noch eine Epix-Trailershow an Bord der DVD.
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