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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Du bist was Du isst
Band FILM
Titel Du bist was Du isst
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 08.10.2010
Laufzeit 79:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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In der heutigen Zeit ist es umso wichtiger, einmal darber nachzudenken, was wir essen, und vor allem was es mit uns macht. Menschen verfetten, Kinder werden mit Fast Food erzogen und werden krank gemacht. Auch sonst haben die wenigstens Menschen doch wirklich eine Ahnung, welche Vitamine und Nhrstoffe in ihrem Essen stecken, oder eben nicht.
Daher sehe ich es auch als absolut notwendig an, dass es Dokumentationen gibt, die sich damit beschftigen uns aufzuklren, und an bewusste Ernhrung zu erinnern, und sie uns beizubringen. Die Dokumentation "Du bist was Du isst" von James Colquhoun und Carlo Ledesma setzt bei der heutigen Medizin an. Es gibt Mittelchen fr alles und gegen alles. Aber sind diese auch sinnvoll und ntig? rzte sollten auch als Ernhrungsberater fungieren knnen, sind aber zum absoluten Groteil nicht dazu in der Lage, und stopfen ihren Patienten lediglich Massen an Medikamenten in den Krper. Dabei wird gerade das Wichtigste vernachlssigt: Die Stoffe, die uns aus der alltglichen Nahrung beim Gesunden helfen knnen!
Einerseits birgt die Doku wirklich interessante Informationen fr den Verbraucher, andererseits sollte man das Ganze mit Vorsicht genieen! Wie mir scheint, ist das gesamte Werk vom "Gerson-Institut" finanziert worden, denn smtliche Wissenschaftler und Doktoren die im Film referieren predigen deren Philisophie vom Heilen. Das ist nicht schlecht, leider geht es um Heilen durch Ernhrung, was Medikamente laut der Gerson-Philosophie weitgehend ausschliet. Zudem sind die Fakten, die hier teils in den Raum gestellt werden bezglich der Gerson-Methoden nicht immer ganz korrekt, oder teils einfach unwahr. Gefhrlich wird dies in meinen Augen sptestens dann, wenn behauptet wird Gerson habe eine 50 %ige Heilungsquote mit der Ernhrung bei Krebspatienten erreicht, was nie unabhngig wissenschaftlich untermauert wurde. Da dies im Verlauf der Dokumentation immer mehr zunimmt, kann ich das Ganze leider schlussendlich nicht mehr ernst nehmen. Unterm Strich bleibt ein sehr fader Beigeschmack, und man sollte hier nur einen Blick riskieren, wenn man sich selbst ein Bild machen kann und mchte, und differenziert darber urteilt was wahr und was falsch ist.
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