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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OPETH - In Live Concert At The Royal Albert Hall
Band OPETH
Titel In Live Concert At The Royal Albert Hall
Label/Vertrieb Roadrunner Records
Homepage www.opeth.com
Veröffentlichung 17.09.2010
Laufzeit 110:00 & 145:00 Minuten
Autor Torsten Butz
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Ein angenehmer Sonntag Morgen, das eine oder andere Tsschen Kaffee und dazu die volle Progressive-Death Bedienung. So eine DVD kann man nicht mal eben zwischendurch schauen und da wir hier nun mal von meiner Lieblingsband sprechen, nehme ich mir entsprechend Zeit und gehe, gerade weil ich Fan bin, besonders kritisch an die Sache heran. Die Promo-DVD kam in irgendeinem Format daher, welche sich nur auf dem Rechner schauen lie und da ich kein Vergngen darin finden kann mir dieses Album auf dem Notebook anzusehen und vor allem anzuhren, wartete ich geduldig bis mir ein groer Internet-Versandhandel das Paket lieferte und ich mir die DVD's in Konzertlautstrke, mit Surround-Sound und in entsprechender Gre einverleiben konnte.
Anllich des 20-jhrigen Bestehens der Band begab sich diese auf eine kleine weltweite, sechs Konzerte umfassende Tour und spielte in Sle, in denen man fr gewhnlich solche Konzerte nicht vermutet. In Deutschland war es das Lichtburg Theater in Essen, wo ich selber Gast war, und in England eben die Royal Albert Hall, welche fr den Live-Mitschnitt ausgewhlt wurde. Neben den kleinen Besonderheiten war die Groe, da eben das komplette "Blackwater Park"-Album gespielt wurde. Weiterhin wurde von jedem bisher verffentlichtem Album ein Song gespielt, was zusammen eine reine Konzert-Spielzeit von fast drei(!) Stunden ergibt. "April Ethereal", welch ein Brett, dazu "Wreath" und weitere Brecher. Eine wirklich tolle Setlist, was will man mehr? Dazu kommt bei der DVD noch ein Interview mit Mikael (40 min.) und eine Tour-Doku (40 min.), in der auch Essen wieder auftaucht. Opeth essen Dner im Izmir-Grill. Groartig! Booklet gibt es keins und auch die optische Aufmachung der DVD ist ungewhnlich fr die Band, kein Vergleich zu dem toll gestalteten "The Roundhouse Tapes", wei aber dennoch zu gefallen. Auerdem ist es die erste DVD mit Fredrik Akesson an der Gitarre.
Bei dem Konzertmitschnitt fllt zuerst das Format auf und hier gibt es Punktabzug. In nahezu jedem Haushalt steht mittlerweile ein 16:9 Bildschirm und hier wird ein 14:9 Bild geliefert. Klar kann man das Bild ein wenig aufblasen, aber das ist doch nicht der Sinn der Sache und man findet weder auf der Verpackung, noch im Versandhandel Informationen zu dem Bildformat. Nennt mich ruhig kleinlich, doch 2010 darf es etwas mehr sein.
Doch zurck zu dem Konzert. Opeth verzichten wie stets auf groen Show-Schnickschnack, lediglich auf einer Leinwand werden zu den Songs passende Sequenzen eingespielt. Im Vordergrund steht die Musik. Diese wird einfach perfekt gespielt und hrt sich richtig fett an, eine Wonne. Lediglich die gelegentlich hektischen Kamerawechsel fallen etwas auf. Das Live nun mal Live ist, sieht man bei "The Lotus Eater", als zuerst Mikaels Gitarre ausfllt und spter auch noch Fredriks.
Fr Fans ist diese DVD mehr als nur unverzichtbar. Wer die Band whrend dieser Tour gesehen hat mu zugreifen und wer nicht, sollte sie sich ohnehin zulegen.
Die DVD gibt es auch als Edition mit drei Audio CDs.
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