|
|
|
|
|
|
|
|
|
Unsere Ozeane existieren seit Jahrmillionen auf unserem Planeten, und bedecken ca. 71 % der Erdoberfläche. Dennoch hat es der Mensch innerhalb kürzester Zeit geschafft, enorme Teile davon zu zerstören. Darauf baut die Dokumentation "The Last Giants - Wenn das Meer stirbt" des spanischen Regisseurs Daniele Grieco auf. Er begleitet die schweizer Naturschützerin Katherina Heyer bei ihrem Kampf um das Leben der Wale in der Mittelmeerregion um die Straße von Gibraltar. Sie entdeckte dort vor einiger Zeit große Walvorkommen mit speziellen Verhaltensweisen, und versucht seither dort eine Walrettungsstation zu errichten, um den Tieren zu helfen. Durch den hohen Frachtverkehr, die Verschmutzung sowie die Schleppnetze der Schiffe sind diese äußerst bedroht, doch die Anliegen von Heyer stoßen bei den dortigen Bewohnern auf mehr als taube Ohren. Unterstützt von der WWF und von Greenpeace schuf Grieco mit nur 40.000 Euro Budget ein sehr interessantes und informatives Werk, welches mit sehr schönen, aber auch sehr traurigen Bildern und beunruhigenden Fakten aufwarten kann. Nachdem alle der ca. 80 noch lebenden Walarten mittlerweile vom Aussterben bedroht sind, kann man nur hoffen, dass die Menschheit endlich aufwacht, und Leute wie Frau Heyer unterstützt in ihrem Unterfangen. Mittlerweile ist es zudem leider so, dass auch der Walfang wieder mehr und mehr an Fahrt gewinnt, und Naturschutzorganisationen haben berechnet, dass in ca. 40 Jahren unsere Meere als Nahrungsquelle versiegt sein wird. Diese Dokumentation ist trotz des speziellen Themas auch für Leute geeignet, die bisher nur wenig oder keine Informationen über die Bedrohung der Wale haben, da alles sehr gut und eingängig erklärt wird. Definitiv absolut empfehlenswert! |
|
|
|