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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Must Love Death
Band FILM
Titel Must Love Death
Label/Vertrieb Ascot Elite/ Pandastorm Pictures
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Veröffentlichung 19.08.2010
Laufzeit 89:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Bislang gibt es im Bereich des Horrorfilms nicht gerade viel aus deutschen Landen, auerdem natrlich nichts wirklich brauchbares. Hier hat sich Regisseur Andreas Schaap fr sein Spielfilmdebt "Must Love Death" also schon mal ein heikles Grundthema ausgesucht. Dabei belsst er es aber nicht, sondern versucht sich gleich an etwas gnzlich Neuem! Eine Romanze trifft auf Folterhorror! Klingt ungewhnlich? Ist es auch!
Alles dreht sich um den erfolglosen Musiker Norman, der sich wegen seiner Exfreundin das Leben nehmen will, dies aber wieder eimal nicht schafft. Er wird von einer hbschen Unbekannten ber den Haufen gefahren, und verliebt sich in sie. Das erste Treffen geht nur leider schief, und nun ist Norman endgltig lebensmde. In einer Waldhtte trifft er sich mit drei Gleichgesinnten um seinem traurigen Dasein ein Ende zu bereiten. Er hat nur nicht damit gerechnet, dass zwei der Truppe anderes im Sinne haben. Diese Jungs haben einen ziemlichen Dachschaden, und obendrein enormen Spa an der Folterei! Whrend er um sein berleben kmpft, macht sich seine neue Flamme auf den Weg ihn zu suchen.
Was sich grotesk anhrt ist es im Grunde auch. Ein wirklicher roter Faden zieht sich handlungstechnisch nicht durch den Film, da auch keine chronologische Abfolge der romantischen Szenen und der Horrorszenen in der Htte existiert. Das wre nicht weiter schlimm, aber es fehlt einfach hier und da am gewissen Etwas. Handwerklich sieht das Ganze absolut gelungen und gut aus! Hier passt die Optik, der Schnitt, die Musik, einfach alles. Auch darstellerisch gibt es nichts zu meckern. In Nebenrollen sind zudem auch noch bekannte Gesichter wie Tobias Schenke, Jrg Buttgereit oder Matthias Schweighfer zu sehen. Fr mich htte es einfach wesentlich mehr Comedy sein drfen! Die Szenen mit "Foxx C. Bigalow" sind teils echt zum wegschmeien, und auch die beiden Folterknechte sind gut in Szene gesetzt. Hier htte ich mir aber ansonsten noch etwas Haudrauf-Klamauk gewnscht, der hier und da durchaus durchblitzt. Fr Gorehounds wird hier natrlich nichts herausragendes geboten, wobei man dennoch sagen muss, dass die Folterszenen nicht ohne sind. Wer sich aber auf Splatter galore freut, wird eher enttuscht sein. Fr ein Regiedebt aus unseren Landen ist das Teil auf jeden Fall eine Empfehlung wert, und ich bin gespannt, was vom guten Herrn Schaap noch so zu sehen sein wird! Es wird eine normale Version geben, bei der lediglich Wendecover und Trailer als Extras geboten werden, und eine Special-Edition, von der mir aber das Bonusmaterial nicht bekannt ist.
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