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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Dread
Band FILM
Titel Dread
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 07.05.2010
Laufzeit 94:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die beiden Studenten Stephen und Quaid treffen sich zufllig nach einem Philosophie Seminar. Sie entdecken, dass sie ein gemeinsames Interesse zum Thema Furcht und Angst teilen. Da Stephen eine Semesterarbeit in Form eines Filmprojekts abgeben muss, entschlieen sich die beiden eine Video Dokumentation ber die tiefsten ngste der Menschen zu erstellen. Zu den beiden gesellt sich noch die angehende Cutterin Cheryl, die das Material bearbeiten soll. So werden die ersten freiwilligen Studenten vor eine Kamera gezerrt und sollen ber ihre Angst erzhlen.
Doch Quaid recht dies noch nicht und so beginnt er, die Probanden mit Grausamkeiten zu konfrontieren, um an Ihre Urngste zu gelangen. Auch Stephen und Cheryl mssen sich den sadistischen Anforderungen von Quaid stellen. Die beiden ahnen nicht, dass Quaid ein grauenhaftes Erlebnis in seiner Kindheit hatte und nun versucht, mit den ngsten anderer seine eigene Furcht in den Griff zu bekommen.
Verfilmungen der Geschichten von Clive Barker sind zur Zeit voll im Trend. Das klappt mal richtig gut wie bei "Midnight Meat Train" (bei Bedarf kann ich nur empfehlen, auf eine auslndische Fassung zurck zu greifen), oder auch mal weniger gut, wie im Falle "Book of Blood". Der hier vorliegende Film "Dread" beruft sich auf die Kurzgeschichte Moloch Angst von Clive Barker und liegt irgendwo dazwischen. Positiv berwiegen die Aspekte, dass die Schauspieler sehr authentisch spielen und man als Zuschauer sich in die Rollen hinein versetzen kann. Auch treibt hier kein maskierter Bodybuilder mit komischer Maske sein Unwesen. Netterweise haben unsere hiesigen Zensurbehrden die Scheren in der Schublade gelassen und so darf man in der Fassung ab 18 Jahren auch den ein oder anderen blutigen Effekt bestaunen.
Ganz und gar nicht gelungen ist allerdings das Ende des Films. Weiterhin hat der Film leider die ein oder andere Lnge. Das mag daran liegen, dass man bei der Verfilmung einer Kurzgeschichte natrlich die Geschichte irgendwie strecken muss. Regisseur Anthony DiBlasi hat bei seinem ersten Film ansonsten aber gute Arbeit geleistet und sich zum groen Teil auch an die Geschichte gehalten.
Als Fazit kann man sagen, dass sich "Dread" durchaus lohnt, da hier keinen der typischen Horror Elemente der letzten Zeit zum hundersten Mal abgefrhstckt werden.
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