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20. Mai 2013 - Uhr
 
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583 Reviews in der Datenbank
FILM - WWE - Wrestlemania XXVI
Band: FILM
Titel: WWE - Wrestlemania XXVI
Label/Vertrieb: Clearvision
Website: www.wwe.com
Veröffentlichung: 02.07.2010
Laufzeit: 180:00 & 180:00 Minuten
Autor: David Lang
Bewertung: 11 von 15 Punkten
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Die Matchcard von Wrestlemania XXVI sah auf dem Papier fantastisch aus. Was die WWE und ihre Superstars daraus gemacht haben, war über manche Strecken dann eher enttäuschend. Doch von vorne. Der mit 72.219 Zuschauern mehr als respektabel besuchte PPV fand 2010 in Phoenix, Arizona statt. Im recht kurzen Eröffnungsmatch wollen John Morisson und R-Truth sich die Unified Tag Team Championship von The Miz und Big Show holen. Das Aufeinandertreffen ist schnell und unterhaltsam, aber eben auch fix vorbei.
Anschließend (also tatsächlich als (offiziell) zweites Match!) kommt dann auch schon FAST mein persönliches Highlight. Randy Orton, der sich in den Wochen zuvor mehr und mehr zum heimlichen Publikumsliebling mauserte (ohne wirklich etwas dafür getan zu haben) möchte sich endgültig der Legacy, bestehend aus Cody "braucht kein Schwein" Rhodes und Ted "ich will wie Papa sein" Dibiase entledigen. Dass dieses, als Triple Threat angesetzte Match sofort in ein Handicap-Match umschlägt war abzusehen. Doch geil ist es dennoch.
Das "Money In The Bank Ladder Match", sonst immer mit unter den besten Matches einer Mania, kann 2010 nur bedingt überzeugen. Viel zu kurz, zu wenig Highspots und wieder kein Shelton Benjamin als Gewinner. Stattdessen ein Jack Swagger, der schon am Versuch den Scheiß-Koffer ab zu machen fast scheitert. Na dann, gute Nacht!
Das Duell zwischen den Muskelbergen Triple H und Sheamus beginnt langweilig, geht langweilig weiter und wird erst im letzten Drittel wirklich gut.
Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, dass CM Punk und seine Straight Edge Society ein wenig zu weit gehen, um "Heat" zu ziehen? Gerade Luke Gallows wirkt mit seiner Glatze, seiner Bomberjacke und seinen Springerstiefeln beim SES-Gruß wie ein hirnloser Neonazi. Absicht?! Wie auch immer, sein Mentor Punk und Rey Mysterio bieten den Zuschauern ein schnelles und abwechslungsreiches Match, dass aber dennoch wohl nicht in die Annalen der WWE-Geschichte eingehen wird.
Dass Bret Hart nicht mehr in der Lage ist, ein richtiges und zudem noch ordentliches Wrestlingmatch auf die Beine zu stellen, dürfte jedem Fan klar gewesen sein. Die Entscheidung, ihn deshalb gegen den Chef höchst persönlich in einem Street Fight antreten zu lassen, war von daher eine mehr als gute. Was dann jedoch passiert... ganz im Ernst; selbst der naivste 8-jährige glaubt doch keine Sekunde die Idee vom Lumberjack-Match, in dem die gesamte Hart-Familie sich als eben jene Lumberjacks auf Vince McMahons Seite stellt. Natürlich, oh Wunder, hilft die komplette Sippe dem Hitman und dieser bekommt seine späte Rache für Montreal.
Auch Edge und Chris Jericho hauen mich im Aufeinandertreffen um die World Heavyweight Championship nicht aus den Socken. Über weite Strecken langweilt der Kampf, lediglich das Ende (nach offiziellem Schlussgong) kickt nochmal.
Das 10 Diven Tag Match wirkt irgendwie erzwungen, sorgt aber wenigstens für ganz nette Unterhaltung.
Im Match um die WWE Championship treffen John Cena und Batista sich zum zweiten mal im Ring. Die Paarung klingt gut? Funktioniert auch tatsächlich ganz gut. Daumen hoch!
Das Match auf das wohl jeder im University Of Phoenix Stadium gewartet hat, ist dann auch zurecht der Main Event. In, wie gehabt, fesselnden Promos haben Shawn Michaels und der Undertaker in den Wochen, ja schon Monaten vor WM XXVI den Zuschauern den Sinn und die Wichtigkeit hinter einem zweiten Mania-Clash der beiden WWE-Eckpfeiler klar gemacht und wenn das Match auch nicht ganz an die erste Begegnung der beiden ein Jahr zuvor anschließen kann, so ist es dennoch schon jetzt ein weiterer Klassiker. Dass Michaels' Karriere bei einer drohenden Niederlage auf dem Spiel steht, macht die Sache nur noch spannender. Auf der anderen Seite steht natürlich die beeindruckende Siegesserie des Takers bei Wrestlemania. Dank diesen beiden Superstars kann man Wrestlemania XXVI dann auch immer noch als gut durchgehen lassen. Insgesamt dauert das 3-Disc Spektakel 8 Stunden und 7 Minuten. Neben dem Standard-Sammler-Set und der Blu-Ray Version gibt es zudem noch eine streng limitierte Ausgabe mit Hologramm-Cover exklusiv bei Müller.
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