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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Kevin - Die Vampirdoku
Band FILM
Titel Kevin - Die Vampirdoku
Label/Vertrieb Epix Media/ Indigo
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Veröffentlichung 30.04.2010
Laufzeit 73:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Independent Filme sind immer so eine Sache. Es gibt zwar definitiv auch berraschend Gute davon, aber meist sind sie eher ein Griff ins Klo! Ich mchte Christian von Alters's Pseudo Dokumentation bzw. Horrorkomdie nicht gleich komplett ins Abseits stellen, aber er drfte es beim Publikum schwer haben mit seinem Langfilmdebt "Kevin - Die Vampirdoku".
Die Idee, Vampire in Deutschland in die Gesellschaft integrieren zu wollen ist ansich nicht schlecht. Zudem soll Journalistin Lucy van Zandt, mit ihrem Kamerateam, die Probleme im Alltag der Blutsauger aufdecken und die Allgemeinheit darber informieren. Dies tut sie vornehmlich anhand des Beispiels Kevin, einem 19-jhrigen Vampir, der in einer Zweckfamilie von Saugern lebt und auf Arbeitssuche ist. Auch gibt es noch eine Vampirpartei, die sich etablieren will, und Kevins Kumpel, der unbedingt Vampir werden mchte, was aber durch die Regierung nicht gestattet ist.
Man merkt also schon: Etwas berdreht das Ganze. Diese Fake-Doku nimmt sich selbst auch nicht wirklich ernst, und schafft es durchaus gute Parallelen zum echten Leben zu ziehen, aber schlussendlich versinkt sie einfach in Langeweile und Stumpfsinn. Die guten Anstze ber Integration in Deutschland, Rassenhass und Machtgier htte man stetig weiterverfolgen sollen, statt dummen Dialogen und Besuchen der Vampire beim Arbeitsamt den Vorrang zu lassen. Die Darsteller sind nicht das Gelbe vom Ei, vor allem der des Kevin nervt schon ziemlich mit seinem stndigen dummen Gegrinse. Wer auf Low-Budget Produktionen mit wenig Niveau steht, kann sicher einen Blick riskieren, dem Rest rate ich eher ab sich dieses Werk anzutun.
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