Navigation
                
13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

V.A. - Death Is Just The Beginning VI
Band V.A.
Titel Death Is Just The Beginning VI
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records / Warner
Homepage www.nuclearblast.de
Veröffentlichung
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung /
>>Als E-Mail versenden
Die als CD und Video Sampler gestartete Reihe „Death.... Is Just The Beginning“ geht schon in die sechste Runde, bald erscheint die siebente und ist für viele Metalfans, die vom TV verschmäht werden, eine lohnende Investition. Wenn man nur Musik haben möchte, ist diese DVD das derzeitig Beste. Keine Interviews oder Backstage Szenen, nur Metal! Kann man mit paar Freunden, oder auf Partys locker durchlaufen lassen! 16 Clips und vier Bonusclips werden dem Konsumenten geboten. Im Gegensatz zu früheren Releases haben jetzt mehr Clips TV Niveau und sind nicht die typischen Metalclips, wo Liveaufnahmen oder Pseudolivekulissen zusammengeschnitten wurden. Es muss auch klar sein, das man nur Bands des Labels bekommt, bei der breiten Stilvielfalt kein Problem.
Die mit viel nacktem Fleisch, sehr professioneller Machart und poppigem Sound unterlegten Songs von Crematory (R.I.P.) und Theatre Of Tragedy haben mich überrascht und erfreut, es sind richtige Ohrwürmer! Auch Stratovarius machen mit ihrem Stimmungshit „Hunting High And Low“ keine halben Sachen, sondern einen professionellen Clip. Ebenso Children Of Bodom, die bei „Everytime I Die“ ihren Reaper und das „Slasherfilm Image“ raushängen lassen. Primal Fears „Angel In Black“ ist mir optisch viel zu grell und nervt von den Flammen und billig aussehenden Effekten! Pro Pains „Substance“ ist ein Killersong, das Video nur billige Hausmannskost! Ebenfalls überrascht hat mich Oberschinkenposer Glenn Danzig, der mit „Five Finger Crawl“ einen richtig guten Song hat und ein gutes Video. Die zweimal vertretenen In Flames sind visuell ganz gut, aber nur bei dem ersten Clip „Pinball Map“. Der Geheimtip für Sentenced Fans ist die Band des ehemaligen Sentenced Sängers Taneli Jarva, The Black League, die super Musik machen und mit „Winter Winds Sing“ einen guten Clip haben.
Auch die HIM ähnlichen To Die For überzeugen mit zwei stilvollen Clips, ebenso wie Helloween auf Hyperspeed, äh ich meine Sinergy („Midnight Madness“).
Nur was zumGeier haben die Kommerzrocker und Ewig -Punks von den Toten Hosen mit ihrem englischen „Pushed Again“ hier verloren? Haben die im Suff den Song auf die falsche DVD gemacht? Sind die Hosen bei Nuclear Blast? Kommen auf Death......VII vielleicht Die Ärzte? Ich hoffe nicht!
Die Bonustracks bieten das was der Name Death... verspricht, zwar hinreichend bekannte, aber gute Songs in mittelmäßiger Ausführung, die aber zur Ehrenrettung teilweise paar Jahre auf dem Buckel haben. Kataklysm, Dismember, Hypocrisy („Left To Rot!”) und Benediction. Der Hit von Dismember ist und bleibt das hier enthaltene “Casket Garden”, ein richtiger Killersong!
Insgesamt eine gute Clip DVD mit stilvollem Cover und animierten Menus, die man ruhig abgreifen sollte!
nchstes Review >>
OZZY OSBOURNE - Live And Loud!


 Weitere Artikel mit/ber V.A.:

Zufällige Reviews