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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KARELIA - Usual Tragedy
Band KARELIA
Albumtitel Usual Tragedy
Label/Vertrieb Drakkar Records
Homepage www.karelia.fr.st
Verffentlichung 23.02.2004
Laufzeit Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 5 von 15 Punkten
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KARELIA wurden im Jahr 2000 gegrndet, und zwar aus dem dringenden Wunsch heraus, der bersttigten Metal-Szene mit frischen Impulsen neues Leben einzuhauchen."Solche Labelstatements im Infobrief lassen mich gruseln, strotzen sie doch nur vor bertreibungen, da das Gegenteil der Fall ist. Karelia sind ein franzsisches Quintett, das zwar Songs komponieren kann, die aber leider total unoriginell sind und eine Mischung aus symphonischem Metal mit teilweisem Gothic Metal-artigem Mnnergesang und Melodic Metal darstellen. Da helfen weder der gute Sound, das schne Artwork, die Konzeptstory (Das Leben eines Mannes, der die zwei Weltkriege erlebt hat) noch die Verpackung im schmucken Digipack. Das nur im Midtempo (oder langsamer) langweilende Songmaterial ist einfach zu farblos und erinnert streckenweise erschreckend stark an die Labelkollegen von Nightwish, (u.v.a. Genrebands...), besonders dann wenn eine Frau mittrllert ("Blind"), ohne jedoch deren Klasse zu erreichen. Leider kndelt Snger Matthieu Kleibert oft herum, als htte er einen Schal verschluckt. Dabei hat er an manchen Stellen eine klasse Metal-Rhre und msste nicht eine Mischung aus Moonspells "Wolfheart" und schlechten Secret Discovey abgeben.
Es gibt schon zu viele und originellere Bands, welche in diesem Genre weiden, so dass ich Karelia mit "Usual Tragedy" keine Chancen einrume. Ich befrchte aber, dass nach den Erfolgen von Bands wie Nightwish, Within Temptation u.a. dies erst der Anfang der Ausschlachtung dieses Genres ist.
   
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